{Rezension}Belcher,R.S: Revolver Tarot

30. Oktober 2016


R.S. Belcher | Originaltitel: The Six-Gun Tarot | Auftakt | Erscheinung: 6.2.15 | Papierverzierer Verlag | 512 Seiten | Kaufen?

Inhalt 

Jim hat Schlimmes hinter sich und ist auf der Flucht. Während seinem Weg durch die Wüste, wird er von einem Indianer aufgegabelt, der in Gogoltha seine Heimat gefunden hat. Jeder in Gogoltha hat sein Päckchen zu tragen und genau da scheint er sicher zu sein. Aber wer hätte damit gerechnet, dass ein kleines Erbe seines Vaters noch alles auf den Kopf stellen würde?

Meine Meinung

Nach zwei Anläufen endlich beendet. Das war gar nicht so einfach und ich bezweifel, dass ich das Buch komplett verstanden habe..

Als Teil der Aktion sollte ich das Buch ja lesen, aber zu Beginn kam ich gar nicht in die Geschichte rein. Als ich die ersten Kapitel abgehackt hatte, wurde ich schon mit einer anderen Sicht bombardiert und wenn ich mich in die nächste Sichtweise eingewöhnt hatte, kam auch schon die nächste. Wir lernen viele Charaktere kennen, aber auch nur oberflächlich. Schöner wäre es gewesen, wenn man es aus nur einer oder zwei Sichten zu lesen bekam und so auch gut die Emotionen und Gedankengänge der Charaktere besser nachvollziehen zu können. Dafür sorgte aber der auktorialer Erzähler, dass man die Zusammenhänge zwischen den Charakteren besser verfolgen konnte. Trotzdem wird man mit ihnen einfach nicht warm genug, um mitzufiebern und sich auf den nächsten Spannungsbogen zu freuen.
Ich hatte dafür aber das Gefühl mir einen Film anzuschauen anstatt ein Buch zu lesen. Nach den ersten hundert Seiten als die Geschichte erst so richtig ihren Lauf nahm, hab ich versucht es direkt an einem Stück zu lesen, um auch wirklich jedes Detail zu verinnerlichen. Belcher schaffte eine wirklich detailreiche Geschichte, sodass es kaum zu glauben ist, dass sie auf 500 Seiten ihren Platz findet.

Grundsätzlich hatte das Buch kleine Ansätze, die mir wirklich gut gefallen haben. Alles war gut durchdacht und die Charaktere komplett unterschiedlich. Dazu baute der Autor auch noch viele Details ein, um mitten im Abenteuer stecken zu können. Leider hat mich die Geschichte im Buch sehr abgeschreckt und ich bezweifle , dass ich den Sinn hinter dem Buch gut herausarbeiten konnte. Das lag dann wohl eher an mir als an den Buch. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem einigen von euch: Alle, die es außergewöhnlich mögen und sich nicht so schnell vor etwas erschrecken. 

{Rezension}Harvey, Alyxandra:
Flüstern der Toten:das Vermächtnis der Lovegroves II

22. Oktober 2016


Alyxandra Harvey | Originaltitel: Whisper The Dead | Band 2 einer Reihe {Band 1: Eiskalter Atem *Rezension* ; Novella: In a house made of bones and teeth} | Erscheinung: 1.11.15 | Papierverzierer Verlag | 440 Seiten | Kaufen?


Inhalt

Gretchen ist die widerspenstigste der Lovegrove Mädchen. Sie lässt sich nichts gefallen und kontert auch gerne mal. Genau aus diesem Grund wurde ihr der korrekteste Bewahrer, den der Orden zu bieten hat, vor die Nase gesetzt mit dem Auftrag ein Auge auf sie zu haben. Denn durch die Vorgeschichte der Lovegroves sollen die drei Cousinen im Auge behalten werden. Gretchen sieht aber in den ordentlichen Bewahrer noch etwas anderes, aber darauf soll sie erst später kommen.

Meine Meinung

Band 2 wurde natürlich sofort nach dem Auftakt verschlungen. Der erste Band hat mich schon total beeindruckt, sodass ich mit dem zweiten Band natürlich auch die dazugehörigen Erwartungen hatte. Aber Alyxandra Harvey hat mich nicht enttäuscht und ich hab eine Fortsetzung zu einem tollen Buch lesen dürfen.

Nun da alle Ungereimtheiten aufgeklärt wurden und Emma, Penelope und Gretchen wissen wer sie wirklich sind, lag der Fokus diesmal eher auf das Abenteuer, das total unerwartet kam. Ich hatte zum Schluss mit irgendwas anderem gerechnet und nicht mit einem solchen offenen Ende. Die Wendungen sind einfach nicht vorherzusehen. 
Zu den ursprünglichen Protagonisten flossen noch einige andere Perspektiven ein wie die von Gretchens Bruder oder dem Bewahrer mit ein. Die Perspektiven sorgten dann dafür, dass wir einen besseren Überblick hatten über das Geschehen und den Protagonisten einige Schritte voraus waren. Wie auch in Band 1 sind die Charaktere detailliert beschrieben worden. Besonders gut hat mir die Wandlung von Tobias , Gretchens Bewahrer, gefallen, der Kapitel für Kapitel auftaute und immer sympathischer wurde.
Grundsätzlich sorgte Alyxandra Harvey für eine gute Mischung. Es gibt so viele Fabelwesen, dass Fantasybücher ganz viele unterbringen können, so auch die Autorin der Lovegrove Reihe. Dabei muss man beachten, dass es nicht zu viele sind, damit wir als Leser nicht den Überblick verlieren, aber Harvey fand eine gute Mitte und falls Fabelwesen auftauchten so sind sie wirklich gut beschrieben, sodass man sich selber ein Bild machen kann. Generell ist es ein Buch gewesen, in dem ich mir die Handlung auch als Film im Kopf ablaufen lassen konnte.
Auch wenn man das Buch nicht direkt nach dem ersten Band lesen mag oder kann, findet man sich durch kleine Rückblicke gut zurecht und erinnert sich gut an den Inhalt von Eiskalter Atem.

Wie schon in der Rezension zu Band 1 erwähnt, habe ich meine Probleme mit Romanen, die soweit in der Vergangenheit spielen. Aber auch hier konnte ich mich gut einfinden. Dies wurde dann durch die Schreibweise, die simpel und flüssig lesbar ist, unterstützt.

Zusammenfassend fand ich den Band genauso stark wie seinen Vorgänger. Der Auftakt bot schon viele Wendungen und viel Spannung, aber Band 2 kann sehr gut mithalten. Die unerwarteten Wendungen waren das Highlight, aber auch die Protagonisten sind ziemlich beeindruckende Figuren, die im Gedächtnis bleiben, sowohl uns als Leser als auch den Menschen im Buch, die die drei Cousinen kennen lernen durften. Ganz klare Leseempfehlung für die Reihe!  

{Rezension}Harvey,Alyxandra:
Eiskalter Atem: das Vermächtnis der Lovegroves I

21. Oktober 2016

Alyxandra Harvey | Originaltitel: A Breath of Frost | Auftakt einer Reihe {Band 2: Flüstern der Toten ; Novella: In a house made of bones and teeth} | Erscheinung: 10.12.14 | Papierverzierer Verlag | 440 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Emma und ihre Cousinen Penelope und Gretchen können Bälle und das ganze drumherum gar nicht leiden. Die drei Debütantinnen erhoffen sich etwas Spannung in ihrem Leben. Die Ermordung mehrer Debütantinnen ist ihnen dann doch zu viel Spannung, denn mit den Morden finden sie etwas über die Lovegroves, ihrer Familie, heraus und müssen von nun an ein neues Leben leben. Als wäre das nicht genug, wird Emma auch noch verdächtigt die Mädchen zu ermorden. Tja, gut, dass Cormac Fairfax zur Stelle ist, um ihr zu helfen.

Meine Meinung

Anfangs skeptisch tastete ich mich an das Buch heran und erhielt von Alyxandra Harvey einen spannenden Auftakt, der mich total umhauen konnte.

Zu dem Cover hätte ich niemals gegriffen und mir das Buch näher ansehen wollen. Es entspricht nicht mein Genre - so anfangs gedacht. Als ich aber rein lies, wurde mir sofort klar, dass es genau mein Genre ist und ich das Genre öfters lese. Der Titel und das Cover lassen allerdings glauben, dass es sich hierbei um irgendeinen Thriller handelt, wozu ich nur bedingt zu stimmen kann, denn es fließen auch Elemente aus Liebesromane mit rein und der Mord steht in diesen Teil der Reihe gar nicht so arg im Vordergrund, wie ich finde.
Die Protagonisten wurden richtig gut beschrieben und erweckten den Eindruck als würde man im Geschehen selber handeln. Die angewandte Er/Sie Perspektive plus die auktoriale, allwissende, Sichtweise sorgten dafür, dass die Autorin mehr Protagonisten einbringen konnte als anfangs gedacht. Der Klappentext redet spezifisch nur von Emma und Cormac, sodass man nicht mit anderen Protas rechnet. Zu Beginn wird im Prolog allerdings überrascht, denn dort handelt jemand komplett anderes, der dann in der ersten Hälfte nur sporadisch auftaucht, sodass man mit einem großen Fragezeichen zurück bleibt, was ich aber nicht weiter schlimm fand.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Aufbau der Morde, denn auf den Mörder kommt man niemals von selbst. Ich war auf einer völlig falschen Spur und deswegen umso überrascht als sich rausstellte, wer die Morde begann.
Emmas und Cormacs Liebesgeschichte wurde am Ende ziemlich offen behandelt. Ich war fast schon ein bisschen enttäuscht, aber dafür wurde im Buch ziemlich viel dazu beigetragen und es entstand ein kleines Hin und Her. Anders als zuerst gedacht stehen nicht die Ermittlungen zum Mord im Vordergrund sondern die Familiengeheimnisse der Lovegroves, die die drei Mädchen herausfinden und sich mit ihnen nun arrangieren müssen. Emma, Penelope und Gretchen denken eigentlich sie seien normale Debütantinnen und hassen es sich an die Normen der Gesellschaft zu handeln. Sie wollen unabhängig sein, sich selber für ihren Ehemann entscheiden und ein ruhiges Leben ohne viel Aufwand haben - das versuchen sie auch soweit es geht zu erhalten und sich nicht von ihren Eltern zu irgendwas aufschwatzen zu lassen. Besonders der Charakter von Penelopes Mutter, die die Einstellung der drei von Beginn an akzeptierte, hat mir gefallen. Sie versucht den Mädchen zu helfen und sich nicht in den Weg zu stellen wie beispielsweise die Mutter von Gretchen, der nur ihr Ruf wichtig zu sein scheint.

Die Schreibweise des Buches passt ganz genau zu seinem Inhalt. Einfach Sätze, die jeden Leser in jeder Altersklasse die Handlung verstehen lassen, zeichnen das Buch aus. Für mich ist es schwer mich in Bücher einzulesen, die so weit in der Vergangenheit spielen, aber durch die Schreib- und Ausdrucksweise von Alyxandra Harvey kam ich ziemlich gut zurecht und war so umso überraschter, dass mir das Buch so gut gefallen könnte.

Alles in Allem handelt es sich hierbei um einen Roman mit fantastischen Inhalten, die im Vordergrund stehen. Anders als wie in einem Krimi, steht die Selbstfindung der Mädchen im Vordergrund. Für Fantasy, Historik und Liebesroman Fans genau das Richtige! 

{Rezension}Leder,Meg:
Museum of Heartbreak

Meg Leder | Einzelband | Erscheinung: 25.7.16 | cbj | 320 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Penelope, kurz Pen, ist nahezu verzweifelt. Während ihre beste Freundin zu einer echten Frau wird, hält sie sich mit Kleinigkeiten auf und scheint noch ein Kind zu sein. Alles was sie möchte, ist sich zu verlieben und dazu scheint der Neue an der Schule, Keats, nur zu perfekt. Doch dann gerät alles in ein großes Chaos: auskeimende Liebe, zerstörte Freundschaften und Liebeskummer.

Meine Meinung

Ich hab eine romantische Klischee-Liebesgeschichte erwartet, aber zu Beginn wurde mal alles umgeworfen und stattdessen erhielt ich irgendwas, dass mir nicht zu gefallen schien, bis ich ich am Ende ankam und doch noch meine wunderbare Liebesgeschichte erhalten habe.

Museum of Heartbreak beginnt mit dem Schreiben einer Geschichte - zu mindestens nach dem verwirrenden Traum von Penelope. Da kam schon das erste große Fragezeichen. Das zweite kam dann als ich mehr über Pen lesen durfte und ihren Charakter richtig einordnen konnte.
Für ihre 16 Jahre hat sie sich wirklich wie 14 benommen, wenn nicht sogar jünger. Aber bis zum Ende legt das Mädchen eine wirkliche Entwicklung hin und wie ihr wahrscheinlich wisst, liebe ich es, wenn die Protagonisten sich weiter entwickeln, aus ihren Fehlern lernen und versuchen es besser zu machen.
Pen scheint tausende Fehler zu beginnen während des Buches, aber sie versucht es am Ende hin gerade zu biegen und Freundschaften zu retten, sowie die erste große Liebe zu finden.
Ihren besten Freund Ephraim fand ich von Anfang an ziemlich cool. Mädchenschwarm, Künstler und der perfekte beste Freund und trotzdem hat er noch Ecken und Kanten, die Pen uns aufzählt und immer wieder erwähnt. Gerade das hat ihn dann zu einer realen Person gemacht.

Die Schreibweise war locker und hatte einen Tagebuch ähnlichen Touch, denn Penelope erzählt es uns so wie sie es sah! Falsche Interpretationen und Sichtweisen, aber eben Penelopes Sicht und das war ein riesen Plus in meinen Augen. Das ist genau die Sicht, die wir lesen wollen, um den Kopf zu schütteln, zu kichern oder eben mitzuweinen.

Manch einer wird sagen, dass Penelopes Sicht etwas unrealistisch war oder einfach übertrieben. Aber wie benimmt man sich, wenn man in der Pubertät ist? Wie nimmt man die Umwelt wahr? Genau so wie Penelope es uns schildert!
Für mich der Roman für zwischendurch, der zum schwärmen, träumen und fühlen anregt!

{Rezension}Karschnick,Ann-Kathrin:
Phoenix - Kinder der Glut

20. Oktober 2016


Ann-Kathrin Karschnick | Abschluss einer Trilogie {Band 1: Tochter der Asche  *Rezension* ; Band 2: Erbe des Feuers *Rezension*} | Erscheinung: 1.10.15 | Papierverzierer Verlag | 400 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Nach dem Chaos in Paris, musste Leon Tavi zurück lassen. Kathrina, einer Hexe, nahm er aber das Versprechen ab, dass Tavi ihn finden würde. Auf dem Weg nach Hamburg stoßen er, Eleazar und Jörenson auf viele Hindernisse. Das Ziel ist der Sturz der Saiwalo und ein Leben in Ruhe und Frieden.

Meine Meinung

Ein krönender Abschluss, würde ich sagen. Die Autorin baut nochmal die Spannung auf Höchstlevel auf, indem sie die Protagonisten in ein gefährliches Abenteuer stürzen lässt.
Den ersten und zweiten Band fand ich ja schon spannend und hatte das Gefühl, dass es sich im zweiten Band gesteigert hatte, aber da war der dritten Band gar nichts hingegen. Ann-Kathrin Karschnick baute ihre gesamte Fähigkeit ein in jedem Satz eine gewisse Spannung herzustellen, sodass ich gezwungen war das Buch schnell auszulesen.

Im dritten Band wird schnell klar, dass auch andere Charaktere den Protagonistenplatz einnehmen könnten. Neben Leon und Tavi wirken Katharina, Nathania, Eleazar und Jörenson mit. Die Sichten bleiben jedoch erhalten - weiterhin die Er/Sie Perspektive aus Tavis und Leons Sicht. Leons Gefühle werden durch seine Fähigkeiten nochmal zusätzlich betont und machen dem Leser deutlich, dass es nicht ganz ungefährlich ist in dieser "Welt" durch halb Europa zu wandern, um der Geliebten ihr Leben zu retten. Die Charaktere haben mich auch diesmal fasziniert. Da wir ja für die Tour alle Steckbriefe anlegen sollten, war die Reihe wie gemacht dafür. Alle wurden so detailliert beschrieben, dass wir einige Zeilen zusammen gekriegt haben Aber für den Leser bedeutet das, dass er die Protas vor Augen geführt bekommt und sie sich haargenau vorstellen kann. Ich hatte von Tavi so ein realistisches Bild, dass ich sie auf der Straße erkennen würde. Perfekt, oder?
Wie erwähnt ist die Schreibweise sehr detailliert und spannend eingesetzt worden. Der Leser hat gar keine andere Chance als das Buch zu beenden.

Zusammenfassend zur kompletten Reihe, kann ich wirklich behaupten, dass ich mich nicht mal einmal gelangweilt hab. Dafür, dass ich zu der Zeit mich von allem ablenken lassen hab, hab ich die Trilogie ziemlich schnell durchbekommen. Auch der dritte Band konnte mich faszinieren und für sich gewinnen, sodass ich die Reihe wirklich jedem Fantasy, aber auch Mythologie Fan empfehlen kann. Durch die dazugehörige Liebesgeschichte wird die Reihe sogar für Roman Liebhabern interessant.

{Rezension}Karschnick,Ann-Kathrin:
Phoenix - Erbe des Feuers

19. Oktober 2016

Ann-Kathrin Karschnick | Band 2 einer Trilogie {Band 1: Tochter der Asche *Rezension* ; Band 3: Kinder der Glut} | Erscheinung: 9.10.14 | Papierverzierer Verlag | 472 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Nachdem Tavi und Leon nach Nathans Tod und Leons Verwandlung in einen Cupido aus Hamburg geflohen sind, wollen sie nach Paris. Dort stellen sie dann fest, dass die Seelenlosen mit den Menschen im Krieg stehen und sie, speziell die Saiwalo, vernichten wollen. Für Tavi und Leon ist klar, dass sie die Neuauflage des Experimentes aufhalten müssen. Dazu müssen sie sich aber in Gefahr begeben und treffen in Paris sogar auf bekannte Gesichter.

Meine Meinung

Der Auftakt zur Phoenix Trilogie hat mich schon mitgerissen und ich hab mich als Leser wie ein Teil der Geschichte gefühlt. Im zweiten Band war es nicht anders! Die Autorin legte nochmal einen Haufen Spannung dazu und machte daraus ein wildes Durcheinander, in dem noch bekannte Charaktere auftauchten.

Schon im ersten Band war ich von den Charakteren, der Handlung und der Schreibweise der Autorin begeistert. Ich hab so die Vermutung das Ann-Kathrin Karschnick eine Schippe von allem drauf gelegt hat, um daraus eine noch spannendere Geschichte zu machen als ohnehin schon. Diesmal wurden noch unerwartete Wendungen eingebaut, die mich voll verwirrt stehen gelassen haben. Dann musste es noch einen fiesen Cliffhanger geben. Da macht es ja den Leser gerade zu unmöglich nicht weiter zu lesen.
Im zweiten Band durften wir auch etwas über das Experiment erfahren. Im ersten Band wurden eher Andeutungen gemacht, sodass man sich darunter nicht wirklich etwas vorstellen konnte. Da aber ein neues Experiment durchgeführt werden sollte, mussten uns Informationen geliefert werden - eine grausame Zeit, wenn man mich fragt. Da kann ich nachvollziehen, dass keiner der Menschen es erneut erleben mag. Auch neue Wesen konnten wir in Erbe des Feuers kennen lernen, z.B. einen Eisriesen, Erddämon, Banshees und noch mehr, die uns ebenso detailliert geschildert wurden, sodass wir sie uns ansatzweise vorstellen konnten. Dies hat natürlich zur Wirkung, dass der Leser sich ganz heimisch in der Handlung fühlt und sich gut einfinden kann.
Die Schreibweise der Autorin lässt viele Gefühle und Emotionen der Protagonisten durchsickern. Zu Leon und Tavi, Kathrina und Nathan kam noch Eleazar. Ein Seelenloser, der arroganter nicht sein kann. Er ist ein Einzelgänger, der keinem vertraut und jedem hintergeht, wenn man ihm in Weg steht. Zu ihm muss ich sagen, dass ich den Charakter nun an sich ziemlich cool fand. Ein wahrer Bad Body eben, war klar, dass er auch mich verzaubern konnte. Ich wurde nur nicht das Gefühl los, dass er sich an Tavi ranschmeißen wollte. 


Beiträge der Tour

Halloween Special: 13 Blogger- 13 Bücher
+ MEGA Gewinnspiel u. Kostümwettbewerb
Phoenix: Tochter der Asche

18. Oktober 2016


Tag 1 der Halloweentour leite ich mit dem Buch Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick ein.
Für mich ein Buch, das voller Abenteuer, Rätsel und einer tapferen Protagonistin handelt. Ruck-Zuck war ich mit dem Buch fertig und ich konnte es kaum erwarten mit dem nächsten Teil weiter zu machen.

In diesem Buch geht es um Tavi, einer Phoenix, die die Regierung, die sich Saiwalo nennt, verachtet. Als Menschen in ihrem Wohnort ermordet werden, merkt die Phoenix, dass sie eine Verbindung mit den Morden haben muss, denn es handelt sich nur um die Personen mit denen sie schon in Kontakt stand. Leon, ein Ermittler in der Kontinentalarmee, soll diesen Mord lösen. Sofort hat er Tavi im Visier und ist davon überzeugt, dass sie die Mörderin ist.
Zur vollen Rezension kommt ihr *hier*
Weitere Meinungen findet ihr auch bei Nenya *hier* und Mona *hier*

In diesem Beitrag möchte ich euch die Protagonisten - Tavi und Leon - näher vorstellen mit einem kleinen Steckbrief, zusammengefasst aus allen drei Büchern. Anschließend gehe ich näher auf den Mythos Phoenix ein und auf den Namen Claudia Octavia. Während meiner Recherche durfte ich dann feststellen, dass viele Parallele gezogen worden sind.

Claudia Octavia

momentan verwendeter Name: Tavi (verwendet immer Abwandlungen ihres eigentlichen Namens)
Alter: ca, 2000 Jahre, älteste überlebende Phoenix
Wohnort: Hamburg (seit 12 Jahren), ist aber in Italien geboren
Familie: 2 verschwundene Söhne von denen sie ausgeht sie sind tot, Ex-Mann: Nero, Ziehsohn Nathan(ia)
Verstorben durch: ihren Mann Nero, der dafür sorgte, dass sie ermordet wurde
Wesen: Phoenix, oder auch Seelenlose - ihr letztes Gefühl vor dem Tod : Hass
Eigenschaft des Wesens: unsterblich, kann wiedergeboren werden, fliegen, Fähigkeit sich selber zu heilen, voller Hass und Zorn, können daher auch selber Feuer fangen, können nur von ihrem Gegenstück, einem Dolch, getötet werden, orangene Aura
Fähigkeiten, die Tavi noch beherrscht: ihre Aura zu verstecken, Schnelligkeit, Logisches Denken, Flammen einsetzen, Temperaturanstieg
Aussehen: menschlich, graublonde Haare, hoher Haaransatz, große breite Flügel, die bei Bedarf 'ausfahren', später: dunkles welliges Haar, volle Lippen, hohe Wangenknochen,
Charaktereigenschaft: ihr fällt es schwer zu lügen, kämpft für ihre Liebsten, versucht sich moralisch korrekt zu verhalten, will die Menschen beschützen, hilfsbereit, Angst vor Knöpfen
Interesse an: Sprachen, besonders die aus südlichen Regionen - bedauert den Verlust und dass nur noch Deutsch gesprochen wird, Eigenschaften der anderen 'Seelenlosen'
Sehnlichster Wunsch: Der Sturz der Sawailo, das Beenden der Jagd auf die 'Seelenlosen', Erkennen der Menschen, was die Saiwalo für ein Spiel treibt, Schutz der Menschheit


Leon Mallon

Wohnort: Hamburg
Familie: Mutter : Seelenlosenjägerin - vermeintlich tot
Beruf: Ermittler der Kontinentalarmee, zuvor Barkeeper, Wunsch seiner Mutter: Seelenlosenjäger
Gestorben durch: Feuer, welches von seiner Geliebten ausgelöst wurde, wollte sie beschützen
Wesen: Cupido/Seelenloser - letztes Gefühl vor seinem Tod: Liebe
Eigenschaft des Wesens: schenken Liebe und Energie, können gut mit Pfeil und Bogen umgehen, erkennen die Gefühle in der Umgebung und ihren Ursprung, fliegen, rote Aura
Aussehen: menschlich, schwarze Haare, dünnes Seil über der Brust, um Bogen und Köcher zu befestigen, kleine Flügel
Charaktereigenschaften: hasste Seelenlose, weiß viel über sie, skeptisch/misstrauisch, entlarvt Lügen, hilfsbereit, kämpft für seine Geliebte und ihr Glück, neugierig seit seinem Tod
Sehnlichster Wunsch: Aufsteigen in der Kontinentalarmee (Mensch), Tavi zu beschützen, Später: Sturz der Saiwalo


Mythos Phoenix

Phoenix heißt übersetzt Der Wiedergeborene oder Der neu geborene Sohn und  das soll er laut der ägyptischen Mythologie auch, denn am Ende seiner Lebenszeit verbrennt er und wird aus der übergebliebenen Asche wiedergeboren.

In der Antike glaubte man an Benu, ein Reiher, der alle paar Jahrhunderte erscheint, in der Glut der Morgenröte verbrennt und aus seiner Asche in einer jüngeren Ausgabe wiedergeboren wird. Die Römer und Griechen glaubten allerdings daran, dass der Phoenix aus der Asche des Osiris - der ägyptische Gott, der Wiedergeburt, des Nils und des Jenseits - entsteht. Um Wiedergeboren zu werden, baute er zu seinen Lebzeiten ein Nest, in dem er verbrannte. Nachdem die Flammen erloschen waren, blieb ein Ei zurück aus dem der Phoenix schlüpfte. Später wurde der Phoenix dann zum Symbol der Unsterblichket.
Man ist sich allerdings sicher, dass der Phoenix als Erklärung für ein hohes Alter erfunden wurde. Viele Glaubensrichtungen besagen auch, dass der Phoenix eine Grundlage des Lebens schuf.

Im Buch hat die Autorin sich auch an den Erzählungen und Legenden bedient. Hier ist der Phoenix ein Wesen, das nur durch einen Dolch getötet werden kann, der bei der ersten Wiedergeburt entstand. Sie haben große Flügel und wirken elegant. Falls sie sterben, brennen sie nieder und aus ihrer Asche entsteht ein Ei, aus dem sie wiedergeboren werden. Also ganz so wie in der Sage.

Der Name Claudia Octavia

Per Zufall habe ich auch etwas für den Namen Octavia, Tavis Zweitname, recherchieren können. Und zwar war Claudia Octavia die Tochter des Claudius, einem römischen Kaisers, die aus der Ehe von Valeria Massalina hevorging. Im Buch wird schon erwähnt, dass sie mit Nero verheiratet war. Leider habe ich nicht ganz verstanden, was es damit auf sich hatte und deswegen musste Google herhalten. Claudia Octavia war tatsächlich mit dem Kaiser Nero verheiratet gewesen. Zuvor war sie verlobt gewesen, aber ihr Vater sah die Verbindung zu Neros Familie sinnvoller und sorgte dafür, dass die Verlobung durch ein Gerücht gelöst werden musste. Nero behandelte sie aber nicht gut und hatte unzählige von Affären. Nach einem Bündnis mit einer seiner Geliebten, ließ Nero sich scheiden. Die Scheidung begründete er erst mit einer Unfruchbarkeit. Durch ein Erbe dichtete er ihr aber Ehebruch und eine Abtreibung an. Nero verbannte sie auf einer Insel nähe Italiens. Sie wurde dort wohl durch den Auftrag der Geliebten ihres Mannes ermordet. Man sagt sich, das seine Geliebte Poppaea Sabina ihre Tochter Claudia Augusta nannte, die nur 4 Lebensmonate zählte.

In Ann-Kathrin Karschnicks Werk 'Tochter der Asche' wird Tavis Hass zu Nero, ihrem ersten Mann, deutlich - das vertuscht sie so gar nicht. Sie ist über seinen Verrat verletzt und verärgert über die Verbannung auf einer Insel. Außerdem sagt sie, dass Nero sie erstach und sie nach ihrem Tod zu einem Phoenix wiedergeboren wurde. Also liegt doch etwas Wahres in der Geschichte. So was mag ich ja in Büchern besonders, weil dann klar wird, dass die Autorin sich sehr gut mit der Thematik auseinander gesetzt hat

Das Gewinnspiel

Im Rahmen der Aktion wurde sich ein Gewinnspiel in Form eines Kostumwettbewerbs überlegt. 
Der erste Platz erhält die komplette Buch Auswahl der Tour als Print, sofern schon erschienen, ansonsten dann als eBook in der gewünschten Version. (13 Bücher)
Platz 2 bekommt alle Bücher der Tour als eBook.
Platz 3 darf sich fünf Bücher aus der Tour wünschen.

Bewertet werden: Kreativität, Qualität (Bearbeitug (picmonkey ist erlaubt, sollte erwähnt werden, falls keine Bearbeitung erfolgt: Zusatzpunkt), Make up, Stil, Kleidung, Zutreffen der Charakterbeschreibung : Namen der Figur angeben! , Zuschauervoting, Titel des Kostüms

Weitere Einzelheiten findest du *hier*, sowie alle anderen Steckbriefe als Überblick.

{Rezension}Karschnick,Ann-Kathrin:
Phoenix - Tochter der Asche


Ann-Kathrin Karschnick | Auftakt einer Reihe {Band 2: Erbe des Feuers; Band 3: Kinder der Glut} | Erscheinung: 8.10.2014 | Papierverzierer Verlag | 400 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Tavi wird gejagt seitdem die Saiwalo die Macht nach dem Experiment übernommen hat. Alle unsterblichen Wesen, unter anderem die Phoenix, wie Tavi eine ist, sind bedroht und müssen sich verstecken, denn die Saiwalo will ihre Unsterblichkeit. Als dann noch Morde geschehen und es den Anschein hat, dass sie der Auslöser dafür ist, geht sie auf einen Deal mit einem Ermittler der Kontinentalarmee ein. Aber wieso ist sie der Grund für die Morde? Wieso genau diese Menschen? Und wieso hat sie eine Art Verbindung zu Leon, dem Ermittler? 

Meine Meinung

Als Teil der Halloweentour des Papierverzierers Verlag sollte ich dieses Buch lesen und ich hatte das Glück, dass es auch das Buch wurde über das meinen Beitrag gehen sollte, denn das Buch konnte mich in ein Abenteuer mitreißen.

Direkt zu Beginn erlebt man Tavi in Aktion. Der Leser wird mit dem Wesen vertraut gemacht und mit der aktuellen Situation in Hamburg. Es ist direkt klar, dass ihr Ziel ist der Sturz der Regierung, der Saiwalo, ist, denn sie redet nicht gerade drum herum, dass sie nichts von ihnen hält seitdem sie ihr alles genommen haben und ihre Spezies vernichten wollen.
Die Phoenix werden als anmutige, starke Wesen beschrieben mit großen Flügeln und so ist auch Tavi. Sie versucht alles gerade zu biegen und jedem Menschen zu retten, auch wenn die Menschen sie eher als Bedrohung sehen. Aber auch die anderern Wesen, zum Beispiel die Hexen, werden so beschrieben, dass man sich ein Bild von ihnen machen kann. Besonders die Protagonisten kann man sich sehr gut vorstellen und mit ihnen in ein Abenteuer eintauchen.
Tavis bessere Hälfte bildet Leon, obwohl sie sich anfangs ziemlich anfeinden, da sie auf zwei verschiedenen Seiten stehen. Leon hat es nämlich in der Wiege gelegt bekommen gegen die Seelenlosen vorzugehen und ein Mitglied der Kontinentalarmee zu werden, um die Menschheit vor den ach-so-bösen Wesen zu beschützen. Bei ihm wird auch eine Art Wandlung deutlich, die zeigt, dass er auch versucht Tavis Seite zu verstehen und wie er dann schließlich doch gegen die Saiwalo vorgeht.

Die Handlung an sich war gut durchdacht. Die Kombination aus Geschichte und mystischen Wesen hat es mir sehr angetan, auch wenn ich es nicht sofort gepeilt habe, dass Tavi eine Person darstellt, die es wirklich mal gab.
Die Schreibweise der Autorin gefällt mir sehr gut, auch wenn es in der verhassten Er/Sie Form verfasst wurde. Die Emotionen der Charaktere und die Handlungen werden gut dargelegt und geben dem Leser das Gefühl am Geschehen teilzunehmen. Spannungskurven baut die Autorin gekonnt ein, in dem sie unerwartete Wendungen reinbaut und dafür sorgt, dass der Leser zweimal nachlesen muss, um es realisieren zu können.

Alles in Allem hat mir der Auftakt der Reihe ziemlich gut gefallen. Vor allem Leons Wandlung hat mir sehr gut gefallen, aber auch Tavis Annahme von Hilfe bei Leuten, denen sie sonst nie vertraut hat.

Beiträge der Tour:

Hauptbeitrag *hier*
Nenyas Meinung *hier*
Monas Meinung *hier*

{Urlaubsrückblick} Viel Zeit für viele Bücher

16. Oktober 2016

Morgen meine Lieben,

einige von euch wussten, dass ich die letzte Woche bei meinen Großeltern verbracht habe und somit auch einen Haufen an Lesezeit hatte, zumal ich ohnehin noch angeschlagen war, da ich die Woche davor krank war. 
Zu meinem Glück hat sich der Verwandtenbesuch etwas zurück genommen und ich habe einige Bücher nun gelesen nachhause verfrachtet. Die möchte ich euch dann heute vorstellen. Die Rezensionen folgen in den nächsten Tagen dazu. 

Revolver Tarot musste ich als Teil des Halloweenspecials lesen. Leider ist es einfach nicht mein Genre. Trotzdem haben mich die Details und die Zusammenhänge, die der Autor präsentiert, im Positiven überrascht.

Museum of Heartbreak scheint schon ewig auf meinem SuB zu sein. Endlich habe ich angefangen und war sehr positiv überrascht, was ich zu Beginn des Buches nicht erwartet hätte.

Kein Kuss wie dieser ist von einen meiner Lieblings eBook Verlage. Impressbücher kann ich tagtäglich verschlingen. So kam es auch bei diesem Buch dazu, dass ich es in weniger als einen Tag durchbekommen hab. Ich hatte aber was komplett anderes erwartet.

Ich erinnere mich wage daran, dass ich Nicht mein Märchen schon einmal gelesen habe. Erinnern konnte ich mich aber leider an gar nichts, also las ich es einfach nochmal. Keine 0815 Love Story, denn die Protagonisten sind mehr als außergewöhnlich, wie ich finde.

Vor Plötzlich Banshee habe ich mich ziemlich gedrückt. In den letzten Tagen im Urlaub habe ich dann doch beschlossen, dass es an der Zeit ist, das Buch zu lesen. Die Beschreibungen der Wesen haben mir soo gut gefallen. Leider waren die erwarteten Handlungsgänge ein Kritikpunkt von mir.



Nach einer nicht enden wollenden Flaute, wo ich nur sporadisch gelesen habe, scheint es nun wieder bergauf zu gehen. Ich hoffe, dass es dabei bleibt. Insgesamt hab ich doch eine gute Mischung in der letzten Woche zusammenbekommen.Von Romantisch bis hin zu Fantasy oder auch Verstörendem. 

Habt ihr eines der Bücher schon gelesen? Wie fandet ihr sie? 

Liebste Grüße
Sara ♥

{Rezension}Anderson, Poppy J.:
Beim zweiten Mal küsst es sich besser

3. Oktober 2016


Poppy J. Anderson | Auftakt einer Reihe | Erscheinung: 17.11.13 | Selfpublisher | 216 Seiten | Kaufen?

Inhalt 

Betrogen und Schutz suchend flüchtet Kate in ihre Heimatstadt Hailsboro zu ihrer Großmutter. Niedergeschlagen verbringt sie die Zeit mit ihrer besten Freundin Lucy und hilft in der Bäckerei ihrer Grandma aus. Wie der Zufall es will, ist auch der junge Footballspieler und Kates Ex-Bester und Fester Freund, Hugh, wieder in der Stadt. Zu allem Überfluss wird ihnen ein Flirt angedichtet.


Meine Meinung

Poppy J. Anderson sieht man irgendwie überall, wenn der Lesegeschmack auf Liebesromane fällt. Bis jetzt hab ich nicht zu den Büchern gegriffen, auch wenn die Cover meistens süß aussehen. Da habe ich dann aber per Zufall diesen ersten Band entdeckt und konnte nicht nein sagen. Bereuen tu ich es auf keinen Fall! 

Nachdem ich mit meinen Kursen in der Oberstufe total eingespannt bin, reicht die restlichen Zeit kaum aus, um Fahrschule, Training und Hausaufgaben unter zu bringen, ebenso wenig, um meine Lesegelüste zustillen. Da kommen mir so kurze fluffige Liebesgeschichten gerade Recht.
Nach der kleinen Lernphase schnappte ich mir also mein Handy und nahm mir dieses schöne Buch vor. Gerechnet habe ich mit einer oberflächigen Lovestory, aber in den 216 Seiten schafft Poppy J. Anderson das Wichtigste einzupacken samt Emotionen und Bauchkribbeln!
Ich hab das Handy gar nicht mehr aus der Hand legen wollen, weil es einfach zu schön war. Ich hab mit den Protagonisten direkt mitgefühlt. Keine Ahnung wie sie es geschafft hat. Seit einigen Monaten habe ich in meinen Liebesromanen nicht das gewisse Bauchkribbeln, das man als Leser gerne fühlen will, gespürt. Schon direkt bei der ersten Begegnung, ohne überhaupt zu wissen, was genau zwischen den beiden vorgefallen ist, wurde ich von den Emotionen von Kate gepackt, obwohl sie nicht mal so krass beschrieben wurden. Hier wurde man selber dazu angespornt, sich in die Personen hineinzuversetzen und sich ihre kompletten Emotionen vorzustellen.
Die Protagonisten waren außerdem in den 200 Seiten so sympathisch ausgearbeitet, dass man Hugh für seinen Fehler nicht bestrafen wollte. Normalerweise hege ich direkt zu Beginn zu solchen Charakteren einen verstärkten Hass, dass ich sie gar nicht zu Wort kommen lassen mag. Hier hatte aber die Autorin einen gemeinen Trick auf Lager: Wir erfahren erst gegen Ende wieso das Paar damals auseinander gegangen ist. Kate mochte ich direkt zu Beginn. Sie wirkte wie ein verletztes Reh, aber mit genügend Ausdauer sich wieder selber zu heilen. Das hat mir ziemlich gut gefallen. Außerdem scheint sie eine ziemlich gute Seele zu sein, wenn sie Hugh eine zweite Chance gibt. Vor allem ihr Argument ist ziemlich klar und verständlich. 

Alles in Allem ist diese kurze Lovestory genau richtig für einen Herbst oder Winterabend. Bei Poppy J. Andersons Roman wird einem sofort warm ums Herz. Die Protagonisten sind einem sofort sympathisch und man will das Buch gar nicht aus der Hand legen.

{Ankündigung} Halloween Special inkl. Mega Gewinnspiel und Kostümwettbewerb!

2. Oktober 2016

Hallo meine Lieben, 

schon seit Monaten planen wir gemeinsam mit dem Papierverzierer Verlag eine Halloween Aktion. Dabei wurden 13 Bücher herausgepickt, die wir euch unbedingt vorstellen möchten. Das Besondere: Es wird ein Kostümwettbewerb stattfinden, bei denen wir euch die Charaktere des Buches vorstellen. Anschließend habt ihr bis zum 6. November Zeit uns ein Foto von eurem Kostüm zu senden. Weiteres erfahrt ihr dann am 18.10, wenn ich mit dem ersten Buch loslegen darf.

Diese Bücher erwarten euch: 

Tag 1, der 18.10, mit Phoenix - Tochter der Asche beginnt bei mir.
Tag 2 mit dem zweiten Band der Phoenix Trilogie findet bei *Nenya* statt.
Tag 3 mit dem Abschluss der Phoenix Reihe bei *Alisia*.
Bei Tag 4 geht es weiter mit dem ersten Teil der Lovegrove Serie bei *Lara*.
Tag 5 nimmt den zweiten Teil ein. Dies findet bei *Janina* statt.
Tag 6: *Sandra* beschäftigt sich mit dem Buch Mit dir kann ich nicht leben
Tag 7 beginnt mit dem Auftakt zu 666 bei *Steffi*
*Annabel* nimmt sich den zweiten Band an Tag 8 vor.
*Carmen* macht dann an Tag 9 mit Deadlands weiter 
und an Tag 10 kommt *Sarah* mit The Wild Hunt.
Tag 11 ist *Sophie*s Tag mit Chronik der Hagzissa.
Zombies weinen nicht kommt an Tag 12 dran und wird von *Christiane* vorgestellt.
Den Abschluss macht dann *Mona* mit Revolver Tarot an Tag 13.

Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr dabei seid! 

Liebste Grüße und ein wundervolles Wochenende,
Sara ♥