{Rezension}Leder,Meg:
Museum of Heartbreak

21. Oktober 2016

Meg Leder | Einzelband | Erscheinung: 25.7.16 | cbj | 320 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Penelope, kurz Pen, ist nahezu verzweifelt. Während ihre beste Freundin zu einer echten Frau wird, hält sie sich mit Kleinigkeiten auf und scheint noch ein Kind zu sein. Alles was sie möchte, ist sich zu verlieben und dazu scheint der Neue an der Schule, Keats, nur zu perfekt. Doch dann gerät alles in ein großes Chaos: auskeimende Liebe, zerstörte Freundschaften und Liebeskummer.

Meine Meinung

Ich hab eine romantische Klischee-Liebesgeschichte erwartet, aber zu Beginn wurde mal alles umgeworfen und stattdessen erhielt ich irgendwas, dass mir nicht zu gefallen schien, bis ich ich am Ende ankam und doch noch meine wunderbare Liebesgeschichte erhalten habe.

Museum of Heartbreak beginnt mit dem Schreiben einer Geschichte - zu mindestens nach dem verwirrenden Traum von Penelope. Da kam schon das erste große Fragezeichen. Das zweite kam dann als ich mehr über Pen lesen durfte und ihren Charakter richtig einordnen konnte.
Für ihre 16 Jahre hat sie sich wirklich wie 14 benommen, wenn nicht sogar jünger. Aber bis zum Ende legt das Mädchen eine wirkliche Entwicklung hin und wie ihr wahrscheinlich wisst, liebe ich es, wenn die Protagonisten sich weiter entwickeln, aus ihren Fehlern lernen und versuchen es besser zu machen.
Pen scheint tausende Fehler zu beginnen während des Buches, aber sie versucht es am Ende hin gerade zu biegen und Freundschaften zu retten, sowie die erste große Liebe zu finden.
Ihren besten Freund Ephraim fand ich von Anfang an ziemlich cool. Mädchenschwarm, Künstler und der perfekte beste Freund und trotzdem hat er noch Ecken und Kanten, die Pen uns aufzählt und immer wieder erwähnt. Gerade das hat ihn dann zu einer realen Person gemacht.

Die Schreibweise war locker und hatte einen Tagebuch ähnlichen Touch, denn Penelope erzählt es uns so wie sie es sah! Falsche Interpretationen und Sichtweisen, aber eben Penelopes Sicht und das war ein riesen Plus in meinen Augen. Das ist genau die Sicht, die wir lesen wollen, um den Kopf zu schütteln, zu kichern oder eben mitzuweinen.

Manch einer wird sagen, dass Penelopes Sicht etwas unrealistisch war oder einfach übertrieben. Aber wie benimmt man sich, wenn man in der Pubertät ist? Wie nimmt man die Umwelt wahr? Genau so wie Penelope es uns schildert!
Für mich der Roman für zwischendurch, der zum schwärmen, träumen und fühlen anregt!

1 Kommentar:

  1. Ich bin immer froh, dass ich nicht mehr weiß, wie man in der Pubertät denkt. :D Aber schön, dass das Buch dich doch überzeugen konnte.

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