{Rezension}Belcher,R.S: Revolver Tarot

30. Oktober 2016


R.S. Belcher | Originaltitel: The Six-Gun Tarot | Auftakt | Erscheinung: 6.2.15 | Papierverzierer Verlag | 512 Seiten | Kaufen?

Inhalt 

Jim hat Schlimmes hinter sich und ist auf der Flucht. Während seinem Weg durch die Wüste, wird er von einem Indianer aufgegabelt, der in Gogoltha seine Heimat gefunden hat. Jeder in Gogoltha hat sein Päckchen zu tragen und genau da scheint er sicher zu sein. Aber wer hätte damit gerechnet, dass ein kleines Erbe seines Vaters noch alles auf den Kopf stellen würde?

Meine Meinung

Nach zwei Anläufen endlich beendet. Das war gar nicht so einfach und ich bezweifel, dass ich das Buch komplett verstanden habe..

Als Teil der Aktion sollte ich das Buch ja lesen, aber zu Beginn kam ich gar nicht in die Geschichte rein. Als ich die ersten Kapitel abgehackt hatte, wurde ich schon mit einer anderen Sicht bombardiert und wenn ich mich in die nächste Sichtweise eingewöhnt hatte, kam auch schon die nächste. Wir lernen viele Charaktere kennen, aber auch nur oberflächlich. Schöner wäre es gewesen, wenn man es aus nur einer oder zwei Sichten zu lesen bekam und so auch gut die Emotionen und Gedankengänge der Charaktere besser nachvollziehen zu können. Dafür sorgte aber der auktorialer Erzähler, dass man die Zusammenhänge zwischen den Charakteren besser verfolgen konnte. Trotzdem wird man mit ihnen einfach nicht warm genug, um mitzufiebern und sich auf den nächsten Spannungsbogen zu freuen.
Ich hatte dafür aber das Gefühl mir einen Film anzuschauen anstatt ein Buch zu lesen. Nach den ersten hundert Seiten als die Geschichte erst so richtig ihren Lauf nahm, hab ich versucht es direkt an einem Stück zu lesen, um auch wirklich jedes Detail zu verinnerlichen. Belcher schaffte eine wirklich detailreiche Geschichte, sodass es kaum zu glauben ist, dass sie auf 500 Seiten ihren Platz findet.

Grundsätzlich hatte das Buch kleine Ansätze, die mir wirklich gut gefallen haben. Alles war gut durchdacht und die Charaktere komplett unterschiedlich. Dazu baute der Autor auch noch viele Details ein, um mitten im Abenteuer stecken zu können. Leider hat mich die Geschichte im Buch sehr abgeschreckt und ich bezweifle , dass ich den Sinn hinter dem Buch gut herausarbeiten konnte. Das lag dann wohl eher an mir als an den Buch. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem einigen von euch: Alle, die es außergewöhnlich mögen und sich nicht so schnell vor etwas erschrecken. 

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