{Rezension} Alward, Amy: Hokuspokus, liebe mich

16. Juli 2016

Originaltitel: The Potion Diaries I
erschien am 11. Juli 2016 bei cbj
Auftakt einer Dilogie 
{Band 2: Hokuspokus, küsse mich}
384 Seiten

Samantha Kemi ist Alchemistin und wird mal den Arzneiladen ihrer Familie führen. Durch die synthetische Arznei hat der Laden aber Schaden davon getragen und Kundschaft verloren. Da kommt ihr gerade Recht, dass das Horn sie ausgewählt hat, um die Prinzessin zu retten, die versehentlich einen Liebestrank zu sich genommen hat. Das ist Sams Chance der Familie Anerkennung zu  schaffen und ihren Laden zum Laufen zu bringen. Wäre da nicht eine Teilnehmerin, die alle sabotiert, und der attraktive Zain, der im Konkurrenzteam mitwirkt und ihr Leben auf den Kopf stellt.

Das Cover lässt eine zuckersüße Liebesgeschichte vermuten, die Autorin aber vervollständigte das Rezept und schaffte eine spannende, herzzerreißende Lovestory, die mich verzaubert hat.

Schon im Einband wurde mir viel versprochen, aber das konnte die Autorin super einhalten. Die Heldin bildet Samantha Kemi, eine Alchemistin, die mit dem Gegenmittel den Namen Kemi wieder Anerkennung schenken mag. Sie durchlebt während des Buches eine wunderbare Entwicklung. Zu Beginn war Sam eine eher ruhige Person, die sich kaum etwas zutraut. Zum Ende hingegen ist Sam eine mutige Persönlichkeit, die genau weiß, was sie will. Auch die anderen Charaktere haben es mir angetan. Solch loyale Leute habe ich kaum erlebt, noch nicht mal in Büchern. Sogar noch nach einem Streit helfen ihre Freunde ihr und sorgen dafür, dass sie den Trank zu Ende herstellen kann, auch wenn sie zur Konkurrenz gehören und am liebsten selber gewonnen hätten.

Grundsätzlich wurde die Umgebung so beschrieben, dass man als Leser dachte man wäre dabei, was zur Folge hatte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die perfekte Ergänzung zu Sams Abenteuer! Die Autorin baut gekonnt Wendungen ein, die der Leser nur im Ansatz zu denken wagt, und schafft so ein Abenteuer, das Sam zu der werden lässt, die sie jetzt ist. Die Gegnerin im Wettbewerb wirbelt nochmal alles durcheinander und schafft ebenfalls die Spannung, die erwünscht ist.

Der Sichtwechsel von Samantha (Ich-Perspektive) und Evelyn, der Prinzessin, (Er/Sie-Perspektive) hält den Leser auf den Laufenden und schafft eine Art Countdown, wie lange es dauert bis es die Prinzessin zerstört. Die Ich-Perspektive von Sam hilft dabei, dass der Leser sich gut in das Buch einfindet und das Abenteuer hautnah miterlebt.

Für mich eine wunderbare Geschichte zum Abschalten, Träumen und Erleben. Amy Alward baut wunderbare Charaktere, eine kleine Liebesgeschichte und Abenteuer in einen Roman und schafft so eine perfekte Sommerlektüre!


Mein Dank gilt dem cbj Verlag, sowie dem Bloggerportal, die mir das Buch als Rezensionsexeplar zur Verfügung gestellt haben.

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