Kleine Blogpause, die Aussicht auf eine Rückkehr und Vorsätze für das neue Jahr.

29. Dezember 2016

Hallo meine Bücherwürmchen,

schon seit knapp zwei Monaten habe ich auf dem Blog nichts mehr gepostet und schon zuvor ließen die Beiträge zu wünschen übrig, wie ich finde. Auf Facebook habe ich ja schon meine Flaute angekündigt und nun sitze ich hier mit meinem Blog und einer ewigen Buchflaute. Nun ist Schluss!

Ich habe vor  meinen Instagram-Account (@sarasbuecherduft) wieder zum Leben zu erwecken, um wieder in die Welt der Bücher eintauchen zu können, von der ich mich seit einigen Wochen fernhalte. Vielleicht werde ich so zu neuen Posts inspiriert, um im neuen Jahr euch mit neuen Ideen überraschen zu können.

Vielleicht haben auch einige von euch Tipps wie man solche Phasen gut überstehen kann? Denn bis jetzt hatte ich nicht mal Motivation um zu Lesen oder mir neue Bücher zu kaufen, was sehr untypisch für mich ist. So ergab sich nicht mal die Chance auf eine Rezension.

Ich wünsche euch aber noch einen guten und wundervollen Start in das neue Jahr und hoffe bald mit neuen Elan wieder dabei sein zu können.

Liebste Grüße
Sara ♥

{Rezension} Waldherr, Sarah Lilian:Sternendiamant. Die Legende des Juwelenkönigs.

9. November 2016

Sarah Lilian Waldherr | Auftakt einer Reihe {Band 2: Die Fürstin des Meeres | Band 3: Das Land der Feen | Band 4: Die Prinzessin des Lichts) | Erscheinung: Juli 2015 | Oetinger | 416 Seiten | Kaufen?

Inhalt 

Nachdem Fana von Blättern angegriffen wurde und sich in ein Schwein verwandelt hat, denkt sie, dass sie verrückt geworden sei. Dann stellt sich aber raus, dass sie ein Aurion ist und über magische Kräfte verfügt und der ursprüngliche Test. der ihre Kräfte aufspüren sollte, schief gelaufen ist. Nun wechselt sie an eine neue Schule in der sie lernen soll mit ihren Kräften zurecht zu kommen. Stück für Stück kommt sie dahinter, was die Simalia, das Schulschiff, zu verbergen hat und wie die ganzen Legenden ein großes Puzzle ergeben.

Meine Meinung

Anfang der Woche hat mich ein wunderbarer Brief der Autorin erreicht, sowie das Buch, und ich konnte kaum abwarten es zu lesen. Nach der Reihe von J. Vellguth habe ich sofort dieses Schmuckstück angefangen und bin restlos begeistert! Ganz und gar nicht das, was ich erwartet hatte.

"Puh, Internatstorys mit fantastischen Inhalten" Mein Gedanke immer wenn ich ein neues Buch in Richtung Fantasy anfange, wo der Protagonist kein Plan hat, was für ein Wesen er ist oder welche Kräfte der verfügt. Bei Sternendiamant hatte ich ein anderes Gefühl. Meine Neugier war nach einem Blick aufs Cover und in den Klappentext geweckt und ich musste es lesen. Erwartet hatte ich trotzdem eine 0815 Lovestory mit abgeklatschten Abenteuer in dem die Protagonistin auf einmal alle Kräfte kontrollieren kann - Von Wegen! 
Während das eigentliche Abenteuer bzw. die Bedrohung startet, konnte die arme Fana leider nichts oder nur wenig. Es tat mir leid, dass sie mit dem Schulstoff ihre Schwierigkeiten hatten, was aber kein Wunder war, nach dem sie erst spät von dieser Welt erfuhr. Dafür legt sie eine totale Entwicklung hin. (Ich muss nicht wiederholen wie wichtig ich das finde, oder?) Von der Ahnungslosen zu einer super Schülerin, die auch das Interesse zeigt ihre Kultur kennen zulernen. Außerdem legt sie einen totalen Hechtsprung bei ihrem Charakter hin. Während sie zu Beginn eher jemand ist der Kontra gibt, ist sie am Ende hin ruhiger und bedachter und sie weiß dann auch genau, was sie tut
.
Zur Handlung muss ich sagen, dass Sarah Lilian Waldherr wirklich ins Detail gegangen ist. Ich liebe
ja ohnehin Legenden, aber wie die Kinder einfach darauf kamen, ist der Hammer. Stück für Stück setzen sie ein großes Puzzle zusammen und das hat das Buch ausgemacht! Da war die eher zurückhaltende Liebesgeschichte ein guter Kompromiss, würde ich sagen und das sagt die, die ohne nicht kann.

Die Schreibweise war fabelhaft. Man kam nicht drum herum durch das Buch zu fliegen. Ich freu mich auch schon auf den zweiten Band und bin gespannt wie es weiter geht.
Alles in Allem war es ein Buch voller Abenteuer mit einem Rätsel, das der Leser mit den Protagonisten lösen durfte. 


{Buchvorstellung&Kurzrezension}Cherry on top von J. Vellguth am 4.11 !

3. November 2016


Erinnert ihr euch an #FolgedeinemHerzen? Das Buch hatte eine wunderschöne und zuckersüße Liebesgeschichte zu bieten, die ich in weniger als einen Tag verschlungen habe. (Meine Rezension findet ihr übrigens *hier*)

Nun kommt der zweite Band dazu, der sich um Cherry und Milo dreht, die wir in #FolgedeinemHerzen kennenlernen durften. Falls ihr euch nicht erinnert: Im Rahmen einer Aktion konnte man ein Date mit dem Vlogger Milo ergattern und Cherry hat besagtes Date gewonnen. Leider war das Date ein vollkommener Reinfall.
Cherry on top fängt da an wo #Folge deinem Herzen endet und bietet eine zuckersüße Liebesgeschichte, die man nur so verschlingen kann - anders geht einfach nicht.

Cherry, Saras Mitbewohnerin, ist schon im ersten Band positiv aufgefallen. Ihre Backliebe und ihr hilfsbereiter und loyaler Charakter sorgt dafür, dass man sie einfach nur ins Herz schließt. Meine Meinung zu Milo war eher solala, denn er scheint ein richtiger Macho zu sein, was er auch ist, aber im zweiten Band lernen wir auch andere Seiten kennen, die es uns schwer machen ihn nicht zu mögen. 

Für einen kleinen Preis könnt ihr das Buch morgen bei Amazon runterladen und euch selber davon überzeugen! Band 1 ist ebenfalls für 1,49€ erhältlich. Wie gesagt: Für mich die perfekte Liebesgeschichte für einen schönen Herbstabend auf der Couch. 

{Rezension}Estep, Jennifer:
Black Blade - die helle Flamme der Magie

1. November 2016

Jennifer Estep | Originaltitel: The Bright Blaze of Magic | Abschluss einer Trilogie {Band 1: Das eisige Feuer der Magie *Rezension* ; Band 2: Das dunkle Herz der Magie *Rezension*} | Erscheinung: 4.10.2016 | ivi/Piper | 336 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Lila Merriweather weiß ganz genau was Viktor plant und versucht ihn aufzuhalten, doch mit seiner Hinterlist und dem frühen Angriff hat das junge Mädchen so gar nicht gerechnet. Nun findet sie sich wieder in der Rolle der Retterin und Beschützerin und versucht die Sinclairs und die anderen Familien der Stadt vom Zerfall zu schützen. 

Meine Meinung

Nach Band 1 und 2 konnte ich den letzten Teil kaum abwarten, umso glücklicher war ich, dass der Verlag sich entschlossen hat auch mir ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen. Vielen Dank schon einmal dafür.

Das Buch führt einen zu Beginn gekonnt in die Handlung ein. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht an alle Einzelheiten erinnern konnte. An den fiesen Spoiler, dass der Dragoni Anführer irgendwas Schlimmes mit den Sinclairs plant, natürlich schon, aber nicht mehr zum Beispiel an die einzelnen Talente der Protagonisten. Darüber wurde ich direkt zu Beginn hervorragend aufgeklärt, ebenso über die einzelnen Geschehnisse in der Vergangenheit. Genau so sollte auch ein Buch aus einer Reihe anfangen, oder?

Lila empfand ich auch hier in dem Teil als eine selbstbewusste und starke Person, besonders jetzt, wo sie ihren Platz in der Stadt und an Devons Seite gefunden hat. Auch die anderen Charaktere waren mir sympathisch, ebenso wie in Band eins und zwei. Je mehr man gelesen hatte, desto sympathischer schienen die Sinclairs. In Band zwei wurde es schon deutlicher, aber jetzt wird uns auch klar, wie Lila die Sinclairs sieht - wie eine Familie eben.

Als Liebesroman-Leserin hat es mich etwas enttäuscht, dass ihre Liebesgeschichte nicht so ausgeprägt war in dem Band, aber da war halt die Geschichte rund um die Rettung der Sinclairs halt wichtiger. Dies verstehe ich dann natürlich auch.
Die Handlung war einfach der Hammer. Ich flog nur so über das Buch, dass ich gar nicht fassen konnte, dass das Buch beendet war. Es umfasst nur "eine Handlung", aber die ist dann umso detaillierter und als Leser hat man das Gefühl, dass man Seite an Seite mit Lila gegen die Dragonis kämpft. Um es kurz zu halten: Es war mega spannend und ich konnte es nicht los lassen. Als dann auch noch der Unterricht begonnen hat und somit auch die Klausurphase, fiel es mir mehr als schwer mich auf meinen Lernstoff zu konzentrieren.

Über den Schreibstil brauche ich mich nicht zu äußern, oder? Es ist allgemein bekannt, dass Jennifer Estep komplette Welten erschaffen kann und den Leser für sich gewinnen kann. Nach dieser Reihe kommt wohl die Mythos Academy in mein Regal! Ein spannendes Abenteuer mit einem Hauch Magie und fantastischen Charakteren - auch für die, die eigentlich kein Fantasy lesen, aber hier ist der Anteil wirklich nicht hoch. Es hat zwar eine größere Rolle, aber es spielt dennoch in unserer Welt. Viel Spaß beim Lesen!


{Rezension}Belcher,R.S: Revolver Tarot

30. Oktober 2016


R.S. Belcher | Originaltitel: The Six-Gun Tarot | Auftakt | Erscheinung: 6.2.15 | Papierverzierer Verlag | 512 Seiten | Kaufen?

Inhalt 

Jim hat Schlimmes hinter sich und ist auf der Flucht. Während seinem Weg durch die Wüste, wird er von einem Indianer aufgegabelt, der in Gogoltha seine Heimat gefunden hat. Jeder in Gogoltha hat sein Päckchen zu tragen und genau da scheint er sicher zu sein. Aber wer hätte damit gerechnet, dass ein kleines Erbe seines Vaters noch alles auf den Kopf stellen würde?

Meine Meinung

Nach zwei Anläufen endlich beendet. Das war gar nicht so einfach und ich bezweifel, dass ich das Buch komplett verstanden habe..

Als Teil der Aktion sollte ich das Buch ja lesen, aber zu Beginn kam ich gar nicht in die Geschichte rein. Als ich die ersten Kapitel abgehackt hatte, wurde ich schon mit einer anderen Sicht bombardiert und wenn ich mich in die nächste Sichtweise eingewöhnt hatte, kam auch schon die nächste. Wir lernen viele Charaktere kennen, aber auch nur oberflächlich. Schöner wäre es gewesen, wenn man es aus nur einer oder zwei Sichten zu lesen bekam und so auch gut die Emotionen und Gedankengänge der Charaktere besser nachvollziehen zu können. Dafür sorgte aber der auktorialer Erzähler, dass man die Zusammenhänge zwischen den Charakteren besser verfolgen konnte. Trotzdem wird man mit ihnen einfach nicht warm genug, um mitzufiebern und sich auf den nächsten Spannungsbogen zu freuen.
Ich hatte dafür aber das Gefühl mir einen Film anzuschauen anstatt ein Buch zu lesen. Nach den ersten hundert Seiten als die Geschichte erst so richtig ihren Lauf nahm, hab ich versucht es direkt an einem Stück zu lesen, um auch wirklich jedes Detail zu verinnerlichen. Belcher schaffte eine wirklich detailreiche Geschichte, sodass es kaum zu glauben ist, dass sie auf 500 Seiten ihren Platz findet.

Grundsätzlich hatte das Buch kleine Ansätze, die mir wirklich gut gefallen haben. Alles war gut durchdacht und die Charaktere komplett unterschiedlich. Dazu baute der Autor auch noch viele Details ein, um mitten im Abenteuer stecken zu können. Leider hat mich die Geschichte im Buch sehr abgeschreckt und ich bezweifle , dass ich den Sinn hinter dem Buch gut herausarbeiten konnte. Das lag dann wohl eher an mir als an den Buch. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem einigen von euch: Alle, die es außergewöhnlich mögen und sich nicht so schnell vor etwas erschrecken. 

{Rezension}Harvey, Alyxandra:
Flüstern der Toten:das Vermächtnis der Lovegroves II

22. Oktober 2016


Alyxandra Harvey | Originaltitel: Whisper The Dead | Band 2 einer Reihe {Band 1: Eiskalter Atem *Rezension* ; Novella: In a house made of bones and teeth} | Erscheinung: 1.11.15 | Papierverzierer Verlag | 440 Seiten | Kaufen?


Inhalt

Gretchen ist die widerspenstigste der Lovegrove Mädchen. Sie lässt sich nichts gefallen und kontert auch gerne mal. Genau aus diesem Grund wurde ihr der korrekteste Bewahrer, den der Orden zu bieten hat, vor die Nase gesetzt mit dem Auftrag ein Auge auf sie zu haben. Denn durch die Vorgeschichte der Lovegroves sollen die drei Cousinen im Auge behalten werden. Gretchen sieht aber in den ordentlichen Bewahrer noch etwas anderes, aber darauf soll sie erst später kommen.

Meine Meinung

Band 2 wurde natürlich sofort nach dem Auftakt verschlungen. Der erste Band hat mich schon total beeindruckt, sodass ich mit dem zweiten Band natürlich auch die dazugehörigen Erwartungen hatte. Aber Alyxandra Harvey hat mich nicht enttäuscht und ich hab eine Fortsetzung zu einem tollen Buch lesen dürfen.

Nun da alle Ungereimtheiten aufgeklärt wurden und Emma, Penelope und Gretchen wissen wer sie wirklich sind, lag der Fokus diesmal eher auf das Abenteuer, das total unerwartet kam. Ich hatte zum Schluss mit irgendwas anderem gerechnet und nicht mit einem solchen offenen Ende. Die Wendungen sind einfach nicht vorherzusehen. 
Zu den ursprünglichen Protagonisten flossen noch einige andere Perspektiven ein wie die von Gretchens Bruder oder dem Bewahrer mit ein. Die Perspektiven sorgten dann dafür, dass wir einen besseren Überblick hatten über das Geschehen und den Protagonisten einige Schritte voraus waren. Wie auch in Band 1 sind die Charaktere detailliert beschrieben worden. Besonders gut hat mir die Wandlung von Tobias , Gretchens Bewahrer, gefallen, der Kapitel für Kapitel auftaute und immer sympathischer wurde.
Grundsätzlich sorgte Alyxandra Harvey für eine gute Mischung. Es gibt so viele Fabelwesen, dass Fantasybücher ganz viele unterbringen können, so auch die Autorin der Lovegrove Reihe. Dabei muss man beachten, dass es nicht zu viele sind, damit wir als Leser nicht den Überblick verlieren, aber Harvey fand eine gute Mitte und falls Fabelwesen auftauchten so sind sie wirklich gut beschrieben, sodass man sich selber ein Bild machen kann. Generell ist es ein Buch gewesen, in dem ich mir die Handlung auch als Film im Kopf ablaufen lassen konnte.
Auch wenn man das Buch nicht direkt nach dem ersten Band lesen mag oder kann, findet man sich durch kleine Rückblicke gut zurecht und erinnert sich gut an den Inhalt von Eiskalter Atem.

Wie schon in der Rezension zu Band 1 erwähnt, habe ich meine Probleme mit Romanen, die soweit in der Vergangenheit spielen. Aber auch hier konnte ich mich gut einfinden. Dies wurde dann durch die Schreibweise, die simpel und flüssig lesbar ist, unterstützt.

Zusammenfassend fand ich den Band genauso stark wie seinen Vorgänger. Der Auftakt bot schon viele Wendungen und viel Spannung, aber Band 2 kann sehr gut mithalten. Die unerwarteten Wendungen waren das Highlight, aber auch die Protagonisten sind ziemlich beeindruckende Figuren, die im Gedächtnis bleiben, sowohl uns als Leser als auch den Menschen im Buch, die die drei Cousinen kennen lernen durften. Ganz klare Leseempfehlung für die Reihe!  

{Rezension}Harvey,Alyxandra:
Eiskalter Atem: das Vermächtnis der Lovegroves I

21. Oktober 2016

Alyxandra Harvey | Originaltitel: A Breath of Frost | Auftakt einer Reihe {Band 2: Flüstern der Toten ; Novella: In a house made of bones and teeth} | Erscheinung: 10.12.14 | Papierverzierer Verlag | 440 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Emma und ihre Cousinen Penelope und Gretchen können Bälle und das ganze drumherum gar nicht leiden. Die drei Debütantinnen erhoffen sich etwas Spannung in ihrem Leben. Die Ermordung mehrer Debütantinnen ist ihnen dann doch zu viel Spannung, denn mit den Morden finden sie etwas über die Lovegroves, ihrer Familie, heraus und müssen von nun an ein neues Leben leben. Als wäre das nicht genug, wird Emma auch noch verdächtigt die Mädchen zu ermorden. Tja, gut, dass Cormac Fairfax zur Stelle ist, um ihr zu helfen.

Meine Meinung

Anfangs skeptisch tastete ich mich an das Buch heran und erhielt von Alyxandra Harvey einen spannenden Auftakt, der mich total umhauen konnte.

Zu dem Cover hätte ich niemals gegriffen und mir das Buch näher ansehen wollen. Es entspricht nicht mein Genre - so anfangs gedacht. Als ich aber rein lies, wurde mir sofort klar, dass es genau mein Genre ist und ich das Genre öfters lese. Der Titel und das Cover lassen allerdings glauben, dass es sich hierbei um irgendeinen Thriller handelt, wozu ich nur bedingt zu stimmen kann, denn es fließen auch Elemente aus Liebesromane mit rein und der Mord steht in diesen Teil der Reihe gar nicht so arg im Vordergrund, wie ich finde.
Die Protagonisten wurden richtig gut beschrieben und erweckten den Eindruck als würde man im Geschehen selber handeln. Die angewandte Er/Sie Perspektive plus die auktoriale, allwissende, Sichtweise sorgten dafür, dass die Autorin mehr Protagonisten einbringen konnte als anfangs gedacht. Der Klappentext redet spezifisch nur von Emma und Cormac, sodass man nicht mit anderen Protas rechnet. Zu Beginn wird im Prolog allerdings überrascht, denn dort handelt jemand komplett anderes, der dann in der ersten Hälfte nur sporadisch auftaucht, sodass man mit einem großen Fragezeichen zurück bleibt, was ich aber nicht weiter schlimm fand.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Aufbau der Morde, denn auf den Mörder kommt man niemals von selbst. Ich war auf einer völlig falschen Spur und deswegen umso überrascht als sich rausstellte, wer die Morde begann.
Emmas und Cormacs Liebesgeschichte wurde am Ende ziemlich offen behandelt. Ich war fast schon ein bisschen enttäuscht, aber dafür wurde im Buch ziemlich viel dazu beigetragen und es entstand ein kleines Hin und Her. Anders als zuerst gedacht stehen nicht die Ermittlungen zum Mord im Vordergrund sondern die Familiengeheimnisse der Lovegroves, die die drei Mädchen herausfinden und sich mit ihnen nun arrangieren müssen. Emma, Penelope und Gretchen denken eigentlich sie seien normale Debütantinnen und hassen es sich an die Normen der Gesellschaft zu handeln. Sie wollen unabhängig sein, sich selber für ihren Ehemann entscheiden und ein ruhiges Leben ohne viel Aufwand haben - das versuchen sie auch soweit es geht zu erhalten und sich nicht von ihren Eltern zu irgendwas aufschwatzen zu lassen. Besonders der Charakter von Penelopes Mutter, die die Einstellung der drei von Beginn an akzeptierte, hat mir gefallen. Sie versucht den Mädchen zu helfen und sich nicht in den Weg zu stellen wie beispielsweise die Mutter von Gretchen, der nur ihr Ruf wichtig zu sein scheint.

Die Schreibweise des Buches passt ganz genau zu seinem Inhalt. Einfach Sätze, die jeden Leser in jeder Altersklasse die Handlung verstehen lassen, zeichnen das Buch aus. Für mich ist es schwer mich in Bücher einzulesen, die so weit in der Vergangenheit spielen, aber durch die Schreib- und Ausdrucksweise von Alyxandra Harvey kam ich ziemlich gut zurecht und war so umso überraschter, dass mir das Buch so gut gefallen könnte.

Alles in Allem handelt es sich hierbei um einen Roman mit fantastischen Inhalten, die im Vordergrund stehen. Anders als wie in einem Krimi, steht die Selbstfindung der Mädchen im Vordergrund. Für Fantasy, Historik und Liebesroman Fans genau das Richtige! 

{Rezension}Leder,Meg:
Museum of Heartbreak

Meg Leder | Einzelband | Erscheinung: 25.7.16 | cbj | 320 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Penelope, kurz Pen, ist nahezu verzweifelt. Während ihre beste Freundin zu einer echten Frau wird, hält sie sich mit Kleinigkeiten auf und scheint noch ein Kind zu sein. Alles was sie möchte, ist sich zu verlieben und dazu scheint der Neue an der Schule, Keats, nur zu perfekt. Doch dann gerät alles in ein großes Chaos: auskeimende Liebe, zerstörte Freundschaften und Liebeskummer.

Meine Meinung

Ich hab eine romantische Klischee-Liebesgeschichte erwartet, aber zu Beginn wurde mal alles umgeworfen und stattdessen erhielt ich irgendwas, dass mir nicht zu gefallen schien, bis ich ich am Ende ankam und doch noch meine wunderbare Liebesgeschichte erhalten habe.

Museum of Heartbreak beginnt mit dem Schreiben einer Geschichte - zu mindestens nach dem verwirrenden Traum von Penelope. Da kam schon das erste große Fragezeichen. Das zweite kam dann als ich mehr über Pen lesen durfte und ihren Charakter richtig einordnen konnte.
Für ihre 16 Jahre hat sie sich wirklich wie 14 benommen, wenn nicht sogar jünger. Aber bis zum Ende legt das Mädchen eine wirkliche Entwicklung hin und wie ihr wahrscheinlich wisst, liebe ich es, wenn die Protagonisten sich weiter entwickeln, aus ihren Fehlern lernen und versuchen es besser zu machen.
Pen scheint tausende Fehler zu beginnen während des Buches, aber sie versucht es am Ende hin gerade zu biegen und Freundschaften zu retten, sowie die erste große Liebe zu finden.
Ihren besten Freund Ephraim fand ich von Anfang an ziemlich cool. Mädchenschwarm, Künstler und der perfekte beste Freund und trotzdem hat er noch Ecken und Kanten, die Pen uns aufzählt und immer wieder erwähnt. Gerade das hat ihn dann zu einer realen Person gemacht.

Die Schreibweise war locker und hatte einen Tagebuch ähnlichen Touch, denn Penelope erzählt es uns so wie sie es sah! Falsche Interpretationen und Sichtweisen, aber eben Penelopes Sicht und das war ein riesen Plus in meinen Augen. Das ist genau die Sicht, die wir lesen wollen, um den Kopf zu schütteln, zu kichern oder eben mitzuweinen.

Manch einer wird sagen, dass Penelopes Sicht etwas unrealistisch war oder einfach übertrieben. Aber wie benimmt man sich, wenn man in der Pubertät ist? Wie nimmt man die Umwelt wahr? Genau so wie Penelope es uns schildert!
Für mich der Roman für zwischendurch, der zum schwärmen, träumen und fühlen anregt!

{Rezension}Karschnick,Ann-Kathrin:
Phoenix - Kinder der Glut

20. Oktober 2016


Ann-Kathrin Karschnick | Abschluss einer Trilogie {Band 1: Tochter der Asche  *Rezension* ; Band 2: Erbe des Feuers *Rezension*} | Erscheinung: 1.10.15 | Papierverzierer Verlag | 400 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Nach dem Chaos in Paris, musste Leon Tavi zurück lassen. Kathrina, einer Hexe, nahm er aber das Versprechen ab, dass Tavi ihn finden würde. Auf dem Weg nach Hamburg stoßen er, Eleazar und Jörenson auf viele Hindernisse. Das Ziel ist der Sturz der Saiwalo und ein Leben in Ruhe und Frieden.

Meine Meinung

Ein krönender Abschluss, würde ich sagen. Die Autorin baut nochmal die Spannung auf Höchstlevel auf, indem sie die Protagonisten in ein gefährliches Abenteuer stürzen lässt.
Den ersten und zweiten Band fand ich ja schon spannend und hatte das Gefühl, dass es sich im zweiten Band gesteigert hatte, aber da war der dritten Band gar nichts hingegen. Ann-Kathrin Karschnick baute ihre gesamte Fähigkeit ein in jedem Satz eine gewisse Spannung herzustellen, sodass ich gezwungen war das Buch schnell auszulesen.

Im dritten Band wird schnell klar, dass auch andere Charaktere den Protagonistenplatz einnehmen könnten. Neben Leon und Tavi wirken Katharina, Nathania, Eleazar und Jörenson mit. Die Sichten bleiben jedoch erhalten - weiterhin die Er/Sie Perspektive aus Tavis und Leons Sicht. Leons Gefühle werden durch seine Fähigkeiten nochmal zusätzlich betont und machen dem Leser deutlich, dass es nicht ganz ungefährlich ist in dieser "Welt" durch halb Europa zu wandern, um der Geliebten ihr Leben zu retten. Die Charaktere haben mich auch diesmal fasziniert. Da wir ja für die Tour alle Steckbriefe anlegen sollten, war die Reihe wie gemacht dafür. Alle wurden so detailliert beschrieben, dass wir einige Zeilen zusammen gekriegt haben Aber für den Leser bedeutet das, dass er die Protas vor Augen geführt bekommt und sie sich haargenau vorstellen kann. Ich hatte von Tavi so ein realistisches Bild, dass ich sie auf der Straße erkennen würde. Perfekt, oder?
Wie erwähnt ist die Schreibweise sehr detailliert und spannend eingesetzt worden. Der Leser hat gar keine andere Chance als das Buch zu beenden.

Zusammenfassend zur kompletten Reihe, kann ich wirklich behaupten, dass ich mich nicht mal einmal gelangweilt hab. Dafür, dass ich zu der Zeit mich von allem ablenken lassen hab, hab ich die Trilogie ziemlich schnell durchbekommen. Auch der dritte Band konnte mich faszinieren und für sich gewinnen, sodass ich die Reihe wirklich jedem Fantasy, aber auch Mythologie Fan empfehlen kann. Durch die dazugehörige Liebesgeschichte wird die Reihe sogar für Roman Liebhabern interessant.

{Rezension}Karschnick,Ann-Kathrin:
Phoenix - Erbe des Feuers

19. Oktober 2016

Ann-Kathrin Karschnick | Band 2 einer Trilogie {Band 1: Tochter der Asche *Rezension* ; Band 3: Kinder der Glut} | Erscheinung: 9.10.14 | Papierverzierer Verlag | 472 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Nachdem Tavi und Leon nach Nathans Tod und Leons Verwandlung in einen Cupido aus Hamburg geflohen sind, wollen sie nach Paris. Dort stellen sie dann fest, dass die Seelenlosen mit den Menschen im Krieg stehen und sie, speziell die Saiwalo, vernichten wollen. Für Tavi und Leon ist klar, dass sie die Neuauflage des Experimentes aufhalten müssen. Dazu müssen sie sich aber in Gefahr begeben und treffen in Paris sogar auf bekannte Gesichter.

Meine Meinung

Der Auftakt zur Phoenix Trilogie hat mich schon mitgerissen und ich hab mich als Leser wie ein Teil der Geschichte gefühlt. Im zweiten Band war es nicht anders! Die Autorin legte nochmal einen Haufen Spannung dazu und machte daraus ein wildes Durcheinander, in dem noch bekannte Charaktere auftauchten.

Schon im ersten Band war ich von den Charakteren, der Handlung und der Schreibweise der Autorin begeistert. Ich hab so die Vermutung das Ann-Kathrin Karschnick eine Schippe von allem drauf gelegt hat, um daraus eine noch spannendere Geschichte zu machen als ohnehin schon. Diesmal wurden noch unerwartete Wendungen eingebaut, die mich voll verwirrt stehen gelassen haben. Dann musste es noch einen fiesen Cliffhanger geben. Da macht es ja den Leser gerade zu unmöglich nicht weiter zu lesen.
Im zweiten Band durften wir auch etwas über das Experiment erfahren. Im ersten Band wurden eher Andeutungen gemacht, sodass man sich darunter nicht wirklich etwas vorstellen konnte. Da aber ein neues Experiment durchgeführt werden sollte, mussten uns Informationen geliefert werden - eine grausame Zeit, wenn man mich fragt. Da kann ich nachvollziehen, dass keiner der Menschen es erneut erleben mag. Auch neue Wesen konnten wir in Erbe des Feuers kennen lernen, z.B. einen Eisriesen, Erddämon, Banshees und noch mehr, die uns ebenso detailliert geschildert wurden, sodass wir sie uns ansatzweise vorstellen konnten. Dies hat natürlich zur Wirkung, dass der Leser sich ganz heimisch in der Handlung fühlt und sich gut einfinden kann.
Die Schreibweise der Autorin lässt viele Gefühle und Emotionen der Protagonisten durchsickern. Zu Leon und Tavi, Kathrina und Nathan kam noch Eleazar. Ein Seelenloser, der arroganter nicht sein kann. Er ist ein Einzelgänger, der keinem vertraut und jedem hintergeht, wenn man ihm in Weg steht. Zu ihm muss ich sagen, dass ich den Charakter nun an sich ziemlich cool fand. Ein wahrer Bad Body eben, war klar, dass er auch mich verzaubern konnte. Ich wurde nur nicht das Gefühl los, dass er sich an Tavi ranschmeißen wollte. 


Beiträge der Tour

Halloween Special: 13 Blogger- 13 Bücher
+ MEGA Gewinnspiel u. Kostümwettbewerb
Phoenix: Tochter der Asche

18. Oktober 2016


Tag 1 der Halloweentour leite ich mit dem Buch Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick ein.
Für mich ein Buch, das voller Abenteuer, Rätsel und einer tapferen Protagonistin handelt. Ruck-Zuck war ich mit dem Buch fertig und ich konnte es kaum erwarten mit dem nächsten Teil weiter zu machen.

In diesem Buch geht es um Tavi, einer Phoenix, die die Regierung, die sich Saiwalo nennt, verachtet. Als Menschen in ihrem Wohnort ermordet werden, merkt die Phoenix, dass sie eine Verbindung mit den Morden haben muss, denn es handelt sich nur um die Personen mit denen sie schon in Kontakt stand. Leon, ein Ermittler in der Kontinentalarmee, soll diesen Mord lösen. Sofort hat er Tavi im Visier und ist davon überzeugt, dass sie die Mörderin ist.
Zur vollen Rezension kommt ihr *hier*
Weitere Meinungen findet ihr auch bei Nenya *hier* und Mona *hier*

In diesem Beitrag möchte ich euch die Protagonisten - Tavi und Leon - näher vorstellen mit einem kleinen Steckbrief, zusammengefasst aus allen drei Büchern. Anschließend gehe ich näher auf den Mythos Phoenix ein und auf den Namen Claudia Octavia. Während meiner Recherche durfte ich dann feststellen, dass viele Parallele gezogen worden sind.

Claudia Octavia

momentan verwendeter Name: Tavi (verwendet immer Abwandlungen ihres eigentlichen Namens)
Alter: ca, 2000 Jahre, älteste überlebende Phoenix
Wohnort: Hamburg (seit 12 Jahren), ist aber in Italien geboren
Familie: 2 verschwundene Söhne von denen sie ausgeht sie sind tot, Ex-Mann: Nero, Ziehsohn Nathan(ia)
Verstorben durch: ihren Mann Nero, der dafür sorgte, dass sie ermordet wurde
Wesen: Phoenix, oder auch Seelenlose - ihr letztes Gefühl vor dem Tod : Hass
Eigenschaft des Wesens: unsterblich, kann wiedergeboren werden, fliegen, Fähigkeit sich selber zu heilen, voller Hass und Zorn, können daher auch selber Feuer fangen, können nur von ihrem Gegenstück, einem Dolch, getötet werden, orangene Aura
Fähigkeiten, die Tavi noch beherrscht: ihre Aura zu verstecken, Schnelligkeit, Logisches Denken, Flammen einsetzen, Temperaturanstieg
Aussehen: menschlich, graublonde Haare, hoher Haaransatz, große breite Flügel, die bei Bedarf 'ausfahren', später: dunkles welliges Haar, volle Lippen, hohe Wangenknochen,
Charaktereigenschaft: ihr fällt es schwer zu lügen, kämpft für ihre Liebsten, versucht sich moralisch korrekt zu verhalten, will die Menschen beschützen, hilfsbereit, Angst vor Knöpfen
Interesse an: Sprachen, besonders die aus südlichen Regionen - bedauert den Verlust und dass nur noch Deutsch gesprochen wird, Eigenschaften der anderen 'Seelenlosen'
Sehnlichster Wunsch: Der Sturz der Sawailo, das Beenden der Jagd auf die 'Seelenlosen', Erkennen der Menschen, was die Saiwalo für ein Spiel treibt, Schutz der Menschheit


Leon Mallon

Wohnort: Hamburg
Familie: Mutter : Seelenlosenjägerin - vermeintlich tot
Beruf: Ermittler der Kontinentalarmee, zuvor Barkeeper, Wunsch seiner Mutter: Seelenlosenjäger
Gestorben durch: Feuer, welches von seiner Geliebten ausgelöst wurde, wollte sie beschützen
Wesen: Cupido/Seelenloser - letztes Gefühl vor seinem Tod: Liebe
Eigenschaft des Wesens: schenken Liebe und Energie, können gut mit Pfeil und Bogen umgehen, erkennen die Gefühle in der Umgebung und ihren Ursprung, fliegen, rote Aura
Aussehen: menschlich, schwarze Haare, dünnes Seil über der Brust, um Bogen und Köcher zu befestigen, kleine Flügel
Charaktereigenschaften: hasste Seelenlose, weiß viel über sie, skeptisch/misstrauisch, entlarvt Lügen, hilfsbereit, kämpft für seine Geliebte und ihr Glück, neugierig seit seinem Tod
Sehnlichster Wunsch: Aufsteigen in der Kontinentalarmee (Mensch), Tavi zu beschützen, Später: Sturz der Saiwalo


Mythos Phoenix

Phoenix heißt übersetzt Der Wiedergeborene oder Der neu geborene Sohn und  das soll er laut der ägyptischen Mythologie auch, denn am Ende seiner Lebenszeit verbrennt er und wird aus der übergebliebenen Asche wiedergeboren.

In der Antike glaubte man an Benu, ein Reiher, der alle paar Jahrhunderte erscheint, in der Glut der Morgenröte verbrennt und aus seiner Asche in einer jüngeren Ausgabe wiedergeboren wird. Die Römer und Griechen glaubten allerdings daran, dass der Phoenix aus der Asche des Osiris - der ägyptische Gott, der Wiedergeburt, des Nils und des Jenseits - entsteht. Um Wiedergeboren zu werden, baute er zu seinen Lebzeiten ein Nest, in dem er verbrannte. Nachdem die Flammen erloschen waren, blieb ein Ei zurück aus dem der Phoenix schlüpfte. Später wurde der Phoenix dann zum Symbol der Unsterblichket.
Man ist sich allerdings sicher, dass der Phoenix als Erklärung für ein hohes Alter erfunden wurde. Viele Glaubensrichtungen besagen auch, dass der Phoenix eine Grundlage des Lebens schuf.

Im Buch hat die Autorin sich auch an den Erzählungen und Legenden bedient. Hier ist der Phoenix ein Wesen, das nur durch einen Dolch getötet werden kann, der bei der ersten Wiedergeburt entstand. Sie haben große Flügel und wirken elegant. Falls sie sterben, brennen sie nieder und aus ihrer Asche entsteht ein Ei, aus dem sie wiedergeboren werden. Also ganz so wie in der Sage.

Der Name Claudia Octavia

Per Zufall habe ich auch etwas für den Namen Octavia, Tavis Zweitname, recherchieren können. Und zwar war Claudia Octavia die Tochter des Claudius, einem römischen Kaisers, die aus der Ehe von Valeria Massalina hevorging. Im Buch wird schon erwähnt, dass sie mit Nero verheiratet war. Leider habe ich nicht ganz verstanden, was es damit auf sich hatte und deswegen musste Google herhalten. Claudia Octavia war tatsächlich mit dem Kaiser Nero verheiratet gewesen. Zuvor war sie verlobt gewesen, aber ihr Vater sah die Verbindung zu Neros Familie sinnvoller und sorgte dafür, dass die Verlobung durch ein Gerücht gelöst werden musste. Nero behandelte sie aber nicht gut und hatte unzählige von Affären. Nach einem Bündnis mit einer seiner Geliebten, ließ Nero sich scheiden. Die Scheidung begründete er erst mit einer Unfruchbarkeit. Durch ein Erbe dichtete er ihr aber Ehebruch und eine Abtreibung an. Nero verbannte sie auf einer Insel nähe Italiens. Sie wurde dort wohl durch den Auftrag der Geliebten ihres Mannes ermordet. Man sagt sich, das seine Geliebte Poppaea Sabina ihre Tochter Claudia Augusta nannte, die nur 4 Lebensmonate zählte.

In Ann-Kathrin Karschnicks Werk 'Tochter der Asche' wird Tavis Hass zu Nero, ihrem ersten Mann, deutlich - das vertuscht sie so gar nicht. Sie ist über seinen Verrat verletzt und verärgert über die Verbannung auf einer Insel. Außerdem sagt sie, dass Nero sie erstach und sie nach ihrem Tod zu einem Phoenix wiedergeboren wurde. Also liegt doch etwas Wahres in der Geschichte. So was mag ich ja in Büchern besonders, weil dann klar wird, dass die Autorin sich sehr gut mit der Thematik auseinander gesetzt hat

Das Gewinnspiel

Im Rahmen der Aktion wurde sich ein Gewinnspiel in Form eines Kostumwettbewerbs überlegt. 
Der erste Platz erhält die komplette Buch Auswahl der Tour als Print, sofern schon erschienen, ansonsten dann als eBook in der gewünschten Version. (13 Bücher)
Platz 2 bekommt alle Bücher der Tour als eBook.
Platz 3 darf sich fünf Bücher aus der Tour wünschen.

Bewertet werden: Kreativität, Qualität (Bearbeitug (picmonkey ist erlaubt, sollte erwähnt werden, falls keine Bearbeitung erfolgt: Zusatzpunkt), Make up, Stil, Kleidung, Zutreffen der Charakterbeschreibung : Namen der Figur angeben! , Zuschauervoting, Titel des Kostüms

Weitere Einzelheiten findest du *hier*, sowie alle anderen Steckbriefe als Überblick.

{Rezension}Karschnick,Ann-Kathrin:
Phoenix - Tochter der Asche


Ann-Kathrin Karschnick | Auftakt einer Reihe {Band 2: Erbe des Feuers; Band 3: Kinder der Glut} | Erscheinung: 8.10.2014 | Papierverzierer Verlag | 400 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Tavi wird gejagt seitdem die Saiwalo die Macht nach dem Experiment übernommen hat. Alle unsterblichen Wesen, unter anderem die Phoenix, wie Tavi eine ist, sind bedroht und müssen sich verstecken, denn die Saiwalo will ihre Unsterblichkeit. Als dann noch Morde geschehen und es den Anschein hat, dass sie der Auslöser dafür ist, geht sie auf einen Deal mit einem Ermittler der Kontinentalarmee ein. Aber wieso ist sie der Grund für die Morde? Wieso genau diese Menschen? Und wieso hat sie eine Art Verbindung zu Leon, dem Ermittler? 

Meine Meinung

Als Teil der Halloweentour des Papierverzierers Verlag sollte ich dieses Buch lesen und ich hatte das Glück, dass es auch das Buch wurde über das meinen Beitrag gehen sollte, denn das Buch konnte mich in ein Abenteuer mitreißen.

Direkt zu Beginn erlebt man Tavi in Aktion. Der Leser wird mit dem Wesen vertraut gemacht und mit der aktuellen Situation in Hamburg. Es ist direkt klar, dass ihr Ziel ist der Sturz der Regierung, der Saiwalo, ist, denn sie redet nicht gerade drum herum, dass sie nichts von ihnen hält seitdem sie ihr alles genommen haben und ihre Spezies vernichten wollen.
Die Phoenix werden als anmutige, starke Wesen beschrieben mit großen Flügeln und so ist auch Tavi. Sie versucht alles gerade zu biegen und jedem Menschen zu retten, auch wenn die Menschen sie eher als Bedrohung sehen. Aber auch die anderern Wesen, zum Beispiel die Hexen, werden so beschrieben, dass man sich ein Bild von ihnen machen kann. Besonders die Protagonisten kann man sich sehr gut vorstellen und mit ihnen in ein Abenteuer eintauchen.
Tavis bessere Hälfte bildet Leon, obwohl sie sich anfangs ziemlich anfeinden, da sie auf zwei verschiedenen Seiten stehen. Leon hat es nämlich in der Wiege gelegt bekommen gegen die Seelenlosen vorzugehen und ein Mitglied der Kontinentalarmee zu werden, um die Menschheit vor den ach-so-bösen Wesen zu beschützen. Bei ihm wird auch eine Art Wandlung deutlich, die zeigt, dass er auch versucht Tavis Seite zu verstehen und wie er dann schließlich doch gegen die Saiwalo vorgeht.

Die Handlung an sich war gut durchdacht. Die Kombination aus Geschichte und mystischen Wesen hat es mir sehr angetan, auch wenn ich es nicht sofort gepeilt habe, dass Tavi eine Person darstellt, die es wirklich mal gab.
Die Schreibweise der Autorin gefällt mir sehr gut, auch wenn es in der verhassten Er/Sie Form verfasst wurde. Die Emotionen der Charaktere und die Handlungen werden gut dargelegt und geben dem Leser das Gefühl am Geschehen teilzunehmen. Spannungskurven baut die Autorin gekonnt ein, in dem sie unerwartete Wendungen reinbaut und dafür sorgt, dass der Leser zweimal nachlesen muss, um es realisieren zu können.

Alles in Allem hat mir der Auftakt der Reihe ziemlich gut gefallen. Vor allem Leons Wandlung hat mir sehr gut gefallen, aber auch Tavis Annahme von Hilfe bei Leuten, denen sie sonst nie vertraut hat.

Beiträge der Tour:

Hauptbeitrag *hier*
Nenyas Meinung *hier*
Monas Meinung *hier*

{Urlaubsrückblick} Viel Zeit für viele Bücher

16. Oktober 2016

Morgen meine Lieben,

einige von euch wussten, dass ich die letzte Woche bei meinen Großeltern verbracht habe und somit auch einen Haufen an Lesezeit hatte, zumal ich ohnehin noch angeschlagen war, da ich die Woche davor krank war. 
Zu meinem Glück hat sich der Verwandtenbesuch etwas zurück genommen und ich habe einige Bücher nun gelesen nachhause verfrachtet. Die möchte ich euch dann heute vorstellen. Die Rezensionen folgen in den nächsten Tagen dazu. 

Revolver Tarot musste ich als Teil des Halloweenspecials lesen. Leider ist es einfach nicht mein Genre. Trotzdem haben mich die Details und die Zusammenhänge, die der Autor präsentiert, im Positiven überrascht.

Museum of Heartbreak scheint schon ewig auf meinem SuB zu sein. Endlich habe ich angefangen und war sehr positiv überrascht, was ich zu Beginn des Buches nicht erwartet hätte.

Kein Kuss wie dieser ist von einen meiner Lieblings eBook Verlage. Impressbücher kann ich tagtäglich verschlingen. So kam es auch bei diesem Buch dazu, dass ich es in weniger als einen Tag durchbekommen hab. Ich hatte aber was komplett anderes erwartet.

Ich erinnere mich wage daran, dass ich Nicht mein Märchen schon einmal gelesen habe. Erinnern konnte ich mich aber leider an gar nichts, also las ich es einfach nochmal. Keine 0815 Love Story, denn die Protagonisten sind mehr als außergewöhnlich, wie ich finde.

Vor Plötzlich Banshee habe ich mich ziemlich gedrückt. In den letzten Tagen im Urlaub habe ich dann doch beschlossen, dass es an der Zeit ist, das Buch zu lesen. Die Beschreibungen der Wesen haben mir soo gut gefallen. Leider waren die erwarteten Handlungsgänge ein Kritikpunkt von mir.



Nach einer nicht enden wollenden Flaute, wo ich nur sporadisch gelesen habe, scheint es nun wieder bergauf zu gehen. Ich hoffe, dass es dabei bleibt. Insgesamt hab ich doch eine gute Mischung in der letzten Woche zusammenbekommen.Von Romantisch bis hin zu Fantasy oder auch Verstörendem. 

Habt ihr eines der Bücher schon gelesen? Wie fandet ihr sie? 

Liebste Grüße
Sara ♥

{Rezension}Anderson, Poppy J.:
Beim zweiten Mal küsst es sich besser

3. Oktober 2016


Poppy J. Anderson | Auftakt einer Reihe | Erscheinung: 17.11.13 | Selfpublisher | 216 Seiten | Kaufen?

Inhalt 

Betrogen und Schutz suchend flüchtet Kate in ihre Heimatstadt Hailsboro zu ihrer Großmutter. Niedergeschlagen verbringt sie die Zeit mit ihrer besten Freundin Lucy und hilft in der Bäckerei ihrer Grandma aus. Wie der Zufall es will, ist auch der junge Footballspieler und Kates Ex-Bester und Fester Freund, Hugh, wieder in der Stadt. Zu allem Überfluss wird ihnen ein Flirt angedichtet.


Meine Meinung

Poppy J. Anderson sieht man irgendwie überall, wenn der Lesegeschmack auf Liebesromane fällt. Bis jetzt hab ich nicht zu den Büchern gegriffen, auch wenn die Cover meistens süß aussehen. Da habe ich dann aber per Zufall diesen ersten Band entdeckt und konnte nicht nein sagen. Bereuen tu ich es auf keinen Fall! 

Nachdem ich mit meinen Kursen in der Oberstufe total eingespannt bin, reicht die restlichen Zeit kaum aus, um Fahrschule, Training und Hausaufgaben unter zu bringen, ebenso wenig, um meine Lesegelüste zustillen. Da kommen mir so kurze fluffige Liebesgeschichten gerade Recht.
Nach der kleinen Lernphase schnappte ich mir also mein Handy und nahm mir dieses schöne Buch vor. Gerechnet habe ich mit einer oberflächigen Lovestory, aber in den 216 Seiten schafft Poppy J. Anderson das Wichtigste einzupacken samt Emotionen und Bauchkribbeln!
Ich hab das Handy gar nicht mehr aus der Hand legen wollen, weil es einfach zu schön war. Ich hab mit den Protagonisten direkt mitgefühlt. Keine Ahnung wie sie es geschafft hat. Seit einigen Monaten habe ich in meinen Liebesromanen nicht das gewisse Bauchkribbeln, das man als Leser gerne fühlen will, gespürt. Schon direkt bei der ersten Begegnung, ohne überhaupt zu wissen, was genau zwischen den beiden vorgefallen ist, wurde ich von den Emotionen von Kate gepackt, obwohl sie nicht mal so krass beschrieben wurden. Hier wurde man selber dazu angespornt, sich in die Personen hineinzuversetzen und sich ihre kompletten Emotionen vorzustellen.
Die Protagonisten waren außerdem in den 200 Seiten so sympathisch ausgearbeitet, dass man Hugh für seinen Fehler nicht bestrafen wollte. Normalerweise hege ich direkt zu Beginn zu solchen Charakteren einen verstärkten Hass, dass ich sie gar nicht zu Wort kommen lassen mag. Hier hatte aber die Autorin einen gemeinen Trick auf Lager: Wir erfahren erst gegen Ende wieso das Paar damals auseinander gegangen ist. Kate mochte ich direkt zu Beginn. Sie wirkte wie ein verletztes Reh, aber mit genügend Ausdauer sich wieder selber zu heilen. Das hat mir ziemlich gut gefallen. Außerdem scheint sie eine ziemlich gute Seele zu sein, wenn sie Hugh eine zweite Chance gibt. Vor allem ihr Argument ist ziemlich klar und verständlich. 

Alles in Allem ist diese kurze Lovestory genau richtig für einen Herbst oder Winterabend. Bei Poppy J. Andersons Roman wird einem sofort warm ums Herz. Die Protagonisten sind einem sofort sympathisch und man will das Buch gar nicht aus der Hand legen.

{Ankündigung} Halloween Special inkl. Mega Gewinnspiel und Kostümwettbewerb!

2. Oktober 2016

Hallo meine Lieben, 

schon seit Monaten planen wir gemeinsam mit dem Papierverzierer Verlag eine Halloween Aktion. Dabei wurden 13 Bücher herausgepickt, die wir euch unbedingt vorstellen möchten. Das Besondere: Es wird ein Kostümwettbewerb stattfinden, bei denen wir euch die Charaktere des Buches vorstellen. Anschließend habt ihr bis zum 6. November Zeit uns ein Foto von eurem Kostüm zu senden. Weiteres erfahrt ihr dann am 18.10, wenn ich mit dem ersten Buch loslegen darf.

Diese Bücher erwarten euch: 

Tag 1, der 18.10, mit Phoenix - Tochter der Asche beginnt bei mir.
Tag 2 mit dem zweiten Band der Phoenix Trilogie findet bei *Nenya* statt.
Tag 3 mit dem Abschluss der Phoenix Reihe bei *Alisia*.
Bei Tag 4 geht es weiter mit dem ersten Teil der Lovegrove Serie bei *Lara*.
Tag 5 nimmt den zweiten Teil ein. Dies findet bei *Janina* statt.
Tag 6: *Sandra* beschäftigt sich mit dem Buch Mit dir kann ich nicht leben
Tag 7 beginnt mit dem Auftakt zu 666 bei *Steffi*
*Annabel* nimmt sich den zweiten Band an Tag 8 vor.
*Carmen* macht dann an Tag 9 mit Deadlands weiter 
und an Tag 10 kommt *Sarah* mit The Wild Hunt.
Tag 11 ist *Sophie*s Tag mit Chronik der Hagzissa.
Zombies weinen nicht kommt an Tag 12 dran und wird von *Christiane* vorgestellt.
Den Abschluss macht dann *Mona* mit Revolver Tarot an Tag 13.

Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr dabei seid! 

Liebste Grüße und ein wundervolles Wochenende,
Sara ♥

{Rezension}Faber,Mia: Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt

25. September 2016


Mia Faber | Kurzgeschichte | Erscheinung: 1.9.16 | Valkyren Verlag | 80 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Morgan findet sein Leben eintönig - wenn nicht schon langweilig. Nichts wünscht er sich sehnlicher als, dass er sein Abenteuer findet. Als dann seine Großmutter verstirbt und er die Krieggöttin Morrígan verärgert, wird ein Fluch auf ihn gelegt. Ab da beginnt sein Abenteuer und die Erzählung der Sage der Entstehung Beddgelert.

Meine Meinung

Dies ist das zweite Buch, was im Valkyren Verlag erscheint und wie ihr wisst, bin ich hin und weg von dem Verlag. Das erste Buch war der absolute Wahnsinn und hat mich total überzeugt - so auch die Kurzgeschichte, die Anfang des Monats im Verlag erschien.

Das Buch startet mit der Erzählung der Sage um die Entstehung des Ortes Beddgelert, wird allerdings unterbrochen als die Kurzgeschichte in ihrem ersten Kapitel einsteigt. Ich war zunächst verwirrt, weil ich dachte, dass es mit der Erzählung der Großmutter weitergeht. Naja, das kommt davon, wenn man die Klappentexte vor dem Lesen nicht nochmal gründlich durchliest. Typisch Sara, würde ich sagen. Nachdem ich es dann gecheckt habe, kam ich gut mit. Typisch für Kurzgeschichten sind ja das relativ offene Ende und den Sinn dahinter - beides hier gegeben und der Sinn wurde sehr gut verstanden. Ich tu mich in Sachen Interpretation immer sehr schwer, aber hier war es herrlich einfach. Der Schreibstil ließ mich ebenso förmlich durch die Geschichte von Morgan fliegen.
Der Protagonist wächst von Seite zu Seite aus sich heraus und durchlebt eine Entwicklung, die man anfangs nicht von ihm gedacht hätte. Das macht ein gutes Buch und eine Kurzgeschichte aus, finde ich. Erst Recht eine Sage. Das Ende war auch sehr überraschend. Auch wenn es nicht im Guten endet, habe ich trotzdem was aus der Geschichte mitnehmen können.

Natürlich konnte ich es auch nicht lassen mich über die Sage und die Göttin zu informieren. Ich liebe Mythologie und erst recht, wenn sie in Büchern auftauchen. Besonders dann, wenn die Geschichte so strukturiert ist, dass man überall Parallelen findet. Die will ich nicht nennen, um euch ja gar nicht zu spoilern, aber die waren hier durchaus gegeben. Nur ein kleiner Tipp: Beddgelert bedeutet "Gelerts Grab".

Die Kurzgeschichte war lehrreich, hat einen wahren Kern und konnte mich mit ihrer Handlung, dem Protagonisten und den liebevollen Details vollkommen für sich gewinnen. Für jeden der etwas für Mythologie, Sagen und Erzählungen übrig hat!

Vielen Dank an den Valkyren Verlag, der an mich gedacht hat und mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

{Rezension}Cotugno,Katie: So geht Liebe

23. September 2016


Katie Cotugno | Originaltitel: How to Love | Einzelband | Erscheinung: gebundene Ausgabe am 29.4.14 | Heyne Verlag | 320 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Von einem Tag auf den anderen verschwand Sawyer von der Bildfläche. Für Reena ein kleiner Zusammenbruch, denn sie erwartete mit sechszehn Jahren ihre gemeinsame Tochter. Während Sawyer sich irgendwo rum treibt, dreht sich Reenas Leben um das Restaurant ihrer Eltern, ihrer Tochter Hannah und den kleinen Kursen des Colleges in der Nähe. Als dann auch noch Sawyer wieder auftaucht und so tut als wäre er nie weg gewesen, bringt es Reenas kleines, aber geordnetes, Leben durcheinander. 

Meine Meinung

Kein 0815 Young Adult Roman wie anfangs erwartet. Katie Cotugno schafft einen Roman, der fesselt, aber auch Aspekte aufzeigt, die die Vorurteile von Teenie Müttern umschmeißt!

Ich fühl mich wirklich geehrt, als eine Vorabexemplar-Gewinnerin, das Buch lesen zu dürfen. Es ist immer wieder etwas Besonderes ein Buch zu lesen, bevor es im Handel erhältlich ist.
Umso glücklicher bin ich, dass ich das Buch gar nicht so schlecht fand. Grundsätzlich bin ich eine fleißige Young Adult Leserin. Die Romane sind schnell gelesen und haben genau Liebesroman Aspekte drin, dass es zu meinen Favoriten gehören könnte.
Wenn man Glück hat, findet man einen besonderen Faktor in der Handlung - so wie auch hier, denn Reena hat ein Kind, *ACHTUNG BABY-SPOILER* von dem Sawyer nichts weiß.

Wo wir schon mal bei der Handlung sind: Die hat mich wirklich umgehauen. Ich kann verstehen, dass manche den Kopf geschüttelt haben beim Ende, aber es wurde alles so gut dargelegt, dass man um Reenas Hirn sich keine Sorgen musste. Ein großer Punkt, der mich wirklich für das Buch gestimmt hat, war, dass Reena auch mal kindlich auftrat. Dadurch, dass sie mit sechszehn schon Mutter wurde, hat sie ihre Kindheit früh beenden müssen und trotzdem meistert sie es irgendwie, wenn auch mit Unterstützung ihrer Stiefmutter. Das hat das alles irgendwie näher an der Realität gewirkt und, wie ihr wisst, ist mir dieser Punkt sehr wichtig.

Die Protagonisten an sich waren in Ordnung. Reena mochte ich ganz gerne, wie schon oben erwähnt. Endlich mal wurde eine Figur mit Charaktereigenschaften ihres Alters versehen. Wieso sollte sich eine typische 18 jährige wie eine 40 jährige aufführen nur weil sie ein Kind hat? Ein bisschen kindlich und dazu noch eine Portion Verantwortung und man habe eine Figur, die 18 Jahre alt ist und sich auch wie 18 verhält. Ich selber werde ja jetzt bald 18 und ich seh mich noch gar nicht richtig als Erwachsene an, da glaub ich nicht, dass Reena es anders als ich sieht, trotz der kleinen Hannah.
Sawyer mochte ich leider nicht so gerne. Irgendwie konnte ich ihm nicht abkaufen, dass von dem Kind nichts wusste. Seine Mutter wurde zwar sehr streng und eher kühl dargestellt, aber jede Mutter würde es ihrem Kind sagen, wirklich jede. Welche Ma will nicht, dass ihr Kind sich der Verantwortung stellt? Stattdessen entzieht seine Mutter sie ihm und bricht den Kontakt zu der Ex-Freundin ihres Sohnes ab?
Aber nicht nur das. Der gute Mann nimmt sich nach dem Tod seiner Freundin einfach sofort eine andere. Ich meine, was ist das? Ich würde trauern und nicht trauern und mir schon eine andere aufhalsen.
So hart es klingt, ist es aber trotzdem mein einziger Kritikpunkt. Die Schreibweise war nämlich perfekt für den Roman. Und um es nochmal zu erwähnen: Das neue Taschenbuch Cover ist einfach der Wahnsinn.

So geht Liebe ist das perfekte Buch für zwischendurch. Mit einer hinreißenden Geschichte und einer wunderbaren Protagonisten wirft Katie Cotugno alle Vorurteile gegenüber jungen Mütter um und entwirft ein kleines Erlebnis für den Leser, denn wir lachen, weinen und verdrehen die Augen bis die letzte Seite umgeschlagen wurde.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! 

{Rezension}Oliver,Lily: Die Tage, die ich dir verspreche

18. September 2016

Lily Oliver | Einzelband | Erscheinung: 1.9.16 | Knaur TB | 368 Seiten | Kaufen?

Inhalt

Gwen ist nach ihrer Herztransplantation vollkommen überfordert. Sie sieht es gar nicht als Geschenk, sondern als Bestrafung und hat gegenüber der Familie des Organspenders Gewissensbisse. In einem Forum sucht sie Hilfe und entscheidet sich ihr Herz an jemanden zu geben, der sich wirklich darüber freut. Noah, der Moderator der Seite, geht als Schein auf den Deal ein. Als dann Gwen vor seiner Tür steht, kann er es kaum glauben und lässt die junge Frau bei sich einziehen. Je mehr Tage vergehen desto mehr fühlt sich Gwen zu Noah hingezogen.

Meine Meinung

Ich hätte niemals nach dem Buch gegriffen, wenn Nicki es nicht doppelt erhalten hätte, und bin froh, dass ich so drauf aufmerksam wurde, denn Die Tage, die ich dir verspreche ist ein Roman, der Tage lang in deinem Kopf herumspuckt und so zu einem Erlebnis wurde, das ich nicht so schnell vergessen werde.

"Weil ich endlich mal was anderes anhabe als schlabbrige Hosen und ausgebeulte Pullis. Weil ich mich aufgerafft habe. Weil hübsch und gesund für viele Menschen das Gleiche ist."  (S. 55)

Zu Beginn des Romanes habe ich erstmal meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin Gwen gehabt, die eher Schuldgefühle anstatt Glücksgefühle nach einer - für sie notwendigen - Herztransplantation empfindet. Je mehr Seiten vergehen desto mehr erfahren wir aber über ihre Gedanken und als Leser konnte ich ihren Zwiespalt sehr gut verstehen. Sie wollte glücklich sein, konnte es aber nicht wegen der Schuldgefühle. Später dann spürte ich nur Bewunderung, dass sie selber ihr Leben in die Hand genommen hat und eine Lösung finden will. Bei Noah war ich skeptisch. Den Scherz oder die Ironie in der Mail, die er Gwen schickt, fand ich ein bisschen frech. Ob sie ein Fake ist oder nicht, kann er vorher nicht wissen. Da kommt dem Leser doch sofort die Was-wäre-wenn Fragen auf. Das hat den Protagonisten nicht gerade sehr sympathisch gemacht, aber durch sein Verhalten gegen Ende hat man es ihm dann etwas verziehen und als eine impulsive Handlung eingeordnet. Trotzdem wurde ich nicht mit dem jungen Mann warm. Außerdem erfahren wir als Leser nicht, wieso er ein Herzforum leitet, obwohl er selber keinerlei gesundheitlichen Probleme hat, keinen an Herzversagen verloren hat oder ähnliches.
Die Themenstellung die Lily Oliver sich widmet, ist eine sehr große momentan. Überall hört man Organspendeausweise und an sich ist man sich unsicher, ob man sich einen ausstellen lassen soll. Ich meine, wie hört es sich an, dass man nach seinem Tod erstmal aufgeschnitten wird, um alle Organe an andere Leute zugeben? Irgendwie gruselig, aber für die Menschen lebensnotwendig. Nach dem Buch werde ich mich auf jeden Fall schlau machen und mich genauer informieren, denn vorher hab ich mich keineswegs mit der Thematik beschäftigt.
Die Schreibweise der Autorin ist simpel gehalten und flüssig lesbar. Besonders Gwens Gedanken und Gefühle kamen an, insbesondere am Ende. Das was ich haben wollte. Lily Oliver schafft es, dass ich die Handlung nicht so schnell vergessen werde.

Alles in Allem, ein Roman mit vielen Gefühlen und detaillierten Gedanken. Leider wurde ich nicht so ganz warm mit den Protagonisten, aber die Handlung an sich, war sehr gut ausgearbeitet. Es bleibt eben nur die Frage, wieso Noah dieses Forum führt, aber das stelle ich mal hinten an. Auch in diesem Roman werden gegen Ende einige Tränen fließen. Das Ziel der Autorin müsste erreicht sein, denn ich glaube, dass viele sich nun über Organspenden, Blutspenden etc. informieren werden und somit auch etwas Gutes für unsere Menschheit tun werden.

{DOPPELRezension}Rayven, Leisa: Bad Romeo and Broken Juliet

9. September 2016

Leisa Rayven | Originaltitel: Bad Romeo; Broken Juliet | Dilogie | Erscheinung: 23.1.13 & 22.10.15 | Fischer Verlag | 496 Seiten & 416 Seiten | Kaufen? {Band 1} {Band 2}

Inhalt

Cassie und Ethan - ein Paar voller Leidenschaft. Naja, zu mindestens auf der Bühne - im echten Leben leiden beide unter der Anziehungskraft, ihren Problemen und Ängsten. Als sie sich Jahre später auch noch in den Hauptrollen eines Stückes wieder treffen, weiß Cassie nicht was sie davon halten soll. Ihre alten Gefühle kommen wieder hoch und Ethan macht es ihr nicht grad leichter, denn er hat sich ein Ziel gesetzt: Er will Cassie zurück gewinnen, auch wenn es viel zu spät dafür erscheint.

Meine Meinung

Normalerweise mag ich keine Doppelrezensionen. Sie spoilern und sind so gar nicht Leserfreundlich, aber heute kommt die Ausnahme, denn es handelt sich hierbei um ein ReRead. Bad Romeo und Broken Juliet sind die perfekte Lektüre für zwischendurch mit einem Haufen Romantik und Gefühlen.

Nach dem Schulstart hatte ich so gar keine Zeit um zu lesen - zu mindestens nicht die Bücher, die ich gerne lesen wollen würde. Letztes Wochenende wollte ich aber eine richtige Romanze und da passte die Dilogie von Leisa Rayven genau in mein Beuteschema. 
Direkt nach dem Buch gegriffen konnte ich, wie beim ersten Mal, gar nicht mehr aufhören. Band 1 wurde Sonntag verschlungen, Band 2 folgte kurz darauf. Dadurch, dass die Romane sich einfach lesen lassen, kommt man gut voran. Die Schreibweise ist eher jugendlich gehalten und passt zu den Protagonisten, die zu dem Zeitpunkt der Geschichte auch noch ziemlich jung waren. Manch einer wird sagen, dass die Wahl der Sprache unangebracht ist und auch weggelassen werden könnte, aber da bin ich anderer Meinung. Da es hier um die Angst vor Gefühlen geht und die Protagonisten sich wirklich selber zerstört haben, sorgt die Ausdrucksweise der Protagonisten für eine Lockerung der Handlung. Dazu sorgt die Schreibweise für Humor und einen Hauch von Realität. Die Tagebuchseiten und die E-Mails, die mittendrin auftauchten, haben mir besonders gut gefallen, denn da kommen die Gedanken und Gefühle von Cassie und Ethan erst richtig zur Geltung.
Ein weiterer Pluspunkt waren für mich die Zeitsprünge. Als Leser erfährt man nicht sofort, was zwischen den zwei Charakteren geschehen ist, sondern tastet sich eher Stück für Stück heran, stellt Vermutungen auf und freut sich umso mehr wenn sie stimmen.  
Besonders gut haben mir auch die Protagonisten gefallen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich ein ständiges Hin und Her in der Beziehung eher negativ auf die Zukunft der Beziehung auswirkt, aber hier kann ich es sogar Ansatzweise nachvollziehen. Cassie ist eben verletzt und Ethan muss erstmal mit sich im Reinen werden und anschließend ist es umgekehrt und Cassie muss mit sich klar kommen.
Der Aspekt mit der Schauspielerei ist ein interessanter Faktor und hat mich ziemlich neugierig gemacht, sowohl früher als auch beim wiederholten Lesen. Ich hab des öfteren Bücher mit Schauspielern gelesen, aber dadurch, dass die Autorin auch Namen von Stücken und einige Szenen eingebaut hat, hat es mich besonders neugierig gemacht und ich glaube, dass ich einige von den erwähnten Stücken noch lesen werde. 

Broken Romeo and Broken Juliet ist eine Reihe voller Emotionen und Gefühlen. Die zwei Protagonisten sind zwar nichts außergewöhnliches, aber ihre Handlungen waren sehr gut nachvollziehbar. Der Humor, der durch die Schreibweise und den Nebencharaktere geschaffen wurde, war ein kleiner Bonus, der nochmal alles aufgelockert hat, so wie die Ausdrucksweise der Protagonisten. Meiner Meinung nach ist es eine Reihe für jeden der Young Adult Romane und Jugendromane mag. 

{Tag}Pokemon Go Book Tag

25. August 2016



Lara von Bücherfantasien hat mich zu dem Pokemon Go Book Tag getaggt (zu ihrem Post gelangt ihr *hier*) und natürlich mache ich sofort mit. Vor allem wo es hier momentan so still ist, weil ich noch einiges für eine Aktion zu tun habe. Dann fangen wir mal an:

Fanfiktion.de - Wie ich meine Liebe zu dieser Seite entdeckte und wieso die Autoren mehr Aufmerksamkeit verdient haben + Leseempfehlung

20. August 2016


Ich hab lange darüber nachgedacht, ob ich etwas über dieses Thema schreiben mag oder es doch lieber sein lasse. Da ich aber selber viele Vorurteile über Fanfiktions hatte, hab ich mich entschlossen euch auch eine tolle Seite an Fanfiktions zuzeigen.

Grundsätzlich sind Fanfiktions, oder auch FF, Geschichten, die von einem Fan verfasst wurden. Diese enthält dann Protagonisten, die aus dem realen Leben oder eines fiktiven Spieles, einer Serie etc. entnommen wurden. Dabei ist es nicht ganz geblieben, denn die heutigen Fanfiktion Seiten bieten auch einen Prosa Bereich an, bei den sich Hobbyautoren sich eine erste Meinung über ihre neuverfassten Geschichten holen dürfen.
Praktisch wird es dann, wenn eine App zu der jeweiligen Website, in meinem Fall war es Fanfiktion.de, gibt. Wenn ich von der Schule heim fahre, habe ich viel Zeit zwischen dem Umsteigen. Schon ein Buch in meine Schultasche einzuquetschen ist schwierig, wenn der Tag vollgepackt ist, aber vor allem im Regen, mag man gar nicht das Buch erst rausholen. Zu groß ist die Angst, dass es ruiniert wird. So hole ich nachmittags mein Handy heraus und stöber auf Fanfiktion.de. Dass die App noch nicht mal eine gute Verbindung benötigt, kommt mir da zu Gute. Nach einigen Wochen stellte ich dann fest, dass es nicht nur komische Geschichten dort gibt, sondern auch Geschichten, die von Hobbyautoren stammen, die wirklich Talent hatten. Ich eine Reihe hatte es mir besonders angetan, die sicher auch als Buch veröffentlicht werden könnte und zwar die Wichita Falls Reihe von der Userin Koyangi. Mittlerweile beinhaltet die Reihe vier Geschichten, wovon zwei schon abgeschlossen sind. Immer freue ich mich auf das nächste Kapitel einer ihrer Geschichten und umso größer ist die Freude, wenn nach der Schule wirklich eins hochgeladen wurde. Der Vorteil ist, dass durch das Hochladen man wirklich länger an der jeweiligen Geschichte sitzt. Dadurch freut mich sich umso mehr, wenn man weiter lesen kann. Ab und zu lese ich auch die letzten Kapitel nochmal und entdeckte Gefühle, Gedanken und weitere Details, die beim ersten Lesen mir nicht im Gedächtnis geblieben sind, mir aber doch wichtig erscheinen und die mich die Handlung der Geschichte nochmal überdenken lassen. Bei Büchern ist es ja ganz anders: Es wird nach dem Lesen weggelegt und erhält einen Platz im Regal. Wenn es wirklich gut war, liest man es erneut, ansonsten eher nicht.

Der Grund für meinen Post ist, dass ich euch zeigen will, dass nicht nur Amateure irgendwelche einfallslosen Geschichten zum Besten geben, sondern auch viele User dabei sind, die wirklich eine Meinung sich einholen wollen. Dazu habe ich Koyangi gebeten ein kleines Statement zu verfassen und euch ihre Erfahrungen auf dem Portal näher zu bringen:

Hallo, mein Name ist Tanita und ich veröffentliche auf Fanfiktion.de unter dem Pseudonym ‚Koyangi‘ Geschichten im Prosa-Bereich. Ich schreibe schon, seit ich zwölf bin, und habe durch meine Affinität zu japanischen Manga mit fünfzehn angefangen, Fanfiction in diesem Bereich zu schreiben und hochzuladen. Am Anfang war es für mich einfacher, eine schon bestehende Welt und ihre Charaktere zu nehmen, die jeder kennt, und meine eigene Geschichte dazu zu schreiben, aber mit der Zeit habe ich angefangen, eigene Charaktere zu entwickeln und zu schreiben und bin so bei den Liebesromanzen im Prosa-Bereich dieser Plattform gelandet. Ich habe gemerkt, dass ich das besser kann, als die Namen vorgefertigter Charaktere zu nehmen und ihnen meine Persönlichkeiten aufzuzwingen, nur, damit es in die Geschichte passt – auch wenn das Publikum dafür größer ist.
Ich persönlich finde es wahnsinnig spannend, eine Geschichte von Grund auf zu gestalten, angefangen bei den Orten, an denen meine Geschichten spielen, über die Themen, die ich aufgreifen will und schließlich die Charaktere, auf die sich die gesamte Geschichte stützt. Ich tüftele lange an dem Grundgerüst und den Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere, bevor ich überhaupt anfange, etwas Neues zu schreiben. Dabei lasse ich mich von allem inspirieren: Musik, Filmen, Büchern, der Welt draußen, Bildern. Das Schreiben war für mich immer wie ein Ventil, um meine Gefühle und Gedanken zu verarbeiten.
Gerade weil ich sowohl im Fanfiction-Bereich als auch im Prosa-Bereich schon Geschichten veröffentlicht habe, kann ich sagen, wie unterschiedlich das Feedback ist. Ich weiß, wie schwierig es als Leser gerade auf diesem Portal ist, sich auf fremde Geschichten einzulassen, weil man nie genau weiß, worauf man sich mit dem Lesen der Kurzbeschreibung einlässt und was man erwarten kann; aber ich finde es schade, dass das Feedback oft verhältnismäßig gering ausfällt im Verhältnis zu Nicht-Prosa. Dabei bin ich als Autor auf genau dieses Feedback angewiesen, um herauszufinden, was ich gut mache, was nicht, und wie ich mich verbessern kann. Viele lesen eine Geschichte nur, wenn sie genug Empfehlungen und Kommentare hat, aber um die zu bekommen, muss erst mal jemand die Geschichte lesen. Es ist gar nicht so einfach, das zu schaffen!
Ich bin kein professioneller Autor in dem Sinne, dass meine Bücher von einem Verlag oder von mir selbst publiziert werden, aber ich liebe es, das, was ich schreibe – was mich bewegt und beschäftigt – zu teilen und genauso gerne diskutiere ich mit denjenigen, die sich nicht von meinem Prosa abschrecken lassen, darüber. Der Dialog und die Kritik helfen mir dabei, das Beste aus mir herauszuholen und Szenen zu hinterfragen, die mir im ersten Moment logisch erscheinen, es aber vielleicht gar nicht sind. Dadurch, dass ich Kapitel für Kapitel hochlade, beziehe ich den Leser in meinen kreativen Schreibprozess mit ein, weil er mir Anstöße geben kann, die mich beeinflussen können – was gut ist.
Dabei ist es egal, ob es positive oder negative Kritik ist. Zu meinen Hoch-Zeiten als Fanfiction-Autor habe ich teilweise pro Kapitel sehr, sehr viele Kommentare bekommen (und das im zarten Alter von siebzehn), dementsprechend optimistisch bin ich an das Prosa-Genre herangetreten, um festzustellen, dass niemand auf mich und meine Geschichten gewartet hat und der Markt vollkommen übersättigt ist. Aber selbst wenn nie eins meiner Bücher verlegt wird, heißt das nicht, dass ich jemals aufhören werde zu schreiben und es hier zu posten, weil ich weiß, dass es ein paar wenige gibt, die das, was ich schreibe, wertschätzen und mich mit ihrem Feedback zum Lächeln bringen.  

Wie ihr seht, ist Tanita froh, wenn sie sogenannte Revies erhält und jemand ihre Geschichten lobt oder halt kritisiert. Wie jeder Autor lernt sie aus ihren 'Fehlern'. Ich selber bin von ihren Geschichten begeistert und man merkt beim Lesen wie viel Herzblut in den Geschichten steckt. Natürlich ist es nichts zu einem 500 Seiten Buch, aber sie kann wirklich mit Young Adult Autoren mithalten.

Zusammfassend: Man sollte nicht mit den gesammelten Vorurteilen an eine Sache rangehen. Ich selber war erst skeptisch, aber das hätte ich gar nicht sein brauchen. Nur weil die Bücher, die ich nicht mag, mal eine Fanfiktion waren, heißt es nicht, dass der Prosa Bereich genauso abläuft.
Schaut doch mal bei Tanitas Geschichten vorbei und lasst euch von den Charakteren aus Wichita Falls beeindrucken! 

{Rezension} Benn,Annabelle:
Ein Ire fürs Herz

18. August 2016


Annabelle Benn | Einzelband | Erscheinung: 29.7.16 | Selfpublishing | 312 Seiten | Kaufen? 

Inhalt 

Millie fühlt sich bei ihrem Freund Oliver gar nicht mehr wohl. Schweigend lässt sie seine Ausbrüche und seine Arroganz zu, in der Hoffnung, dass er doch wieder der Alte wird. Als sie dann für einen Monat nach Irland muss und nur die Wochenenden in der Heimat verbringen kann, merkt sie erst, dass sie solch ein Leben, wie das von Oliver, nicht haben will, stattdessen möchte sie ein ruhiges und lebenswerte Leben führen wie Colm es tut.

Meine Meinung

Heute mal ohne selbst geschossenes Foto, da ich es mir für günstige 1,79€ bei Amazon auf mein Handy hab runterladen lassen. Der Klappentext, den ihr unter dem Kaufen-Button in der Buchinfo findet, hat mich überzeugt und erwartet habe ich eine emotionale Liebesgeschichte mit viel Gefühlschaos und hin und her. Das Gefühlschaos habe ich auf jeden Fall erhalten!

Mir war nach einer Liebesromanze und schwups hatte ich die perfekte parat. Heute morgen eingestiegen und am Nachmittag schon beendet, denn mit den 312 Seiten kommt man schnell voran. Annabelle Benns Schreibweise lässt sich flüssig lesen und passt auch zum Inneren des Buches.
Mein erwünschtes Hin und Her bekam ich leider nicht, denn auf einmal ging gegen Ende des Buches alles ziemlich schnell und die Protagonistin, Millie, stellt ihr Leben komplett auf den Kopf, naja eher ihr Freund tut es für sie. Ihre Freundin Diana, die sie zufällig wieder trifft, scheint auf einmal die beste Freundin überhaupt, obwohl sie nur Mitbewohner während der College-Zeit waren. Der Punkt hat mir irgendwie so gar nicht gepasst. Es wird nicht erwähnt wie eng sie sich standen und einer alten Freundin meinen Schlüssel für die Wohnung meines Freundes zu geben. um einige meiner Sachen heraus zu holen, erscheint mir doch weit her gegriffen zu sein. Aber irgendwie hat es auch zu der naiven kleinen Millie gepasst, die einfach nicht weiß was sie will. Erst durch Colm, ihren Vorgesetzten in Dublin, lernt sie ihre eigenen Bedürfnisse zu beachten und dass Aussehen nicht alles ist.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben einprägende Eigenschaften erhalten, wie z.B. das Gefühl nicht gut genug zu sein oder vor Lebensfreude zu strahlen.
Millie war keine Protagonistin die man liebt und vergöttert, aber da es in einer Er/Sie Form geschrieben wurde, hat man als Leser eher selten eine echt enge Verbindung zu den Protagonisten, wie ich finde.Obwohl keine Vertrautheit zwischen Protagonistin und Leser herrscht, merkt man umso mehr ihre Zerrissenheit zwischen einem sorglosen Leben und einem Leben, das mehr zu ihr passt und auch schöne Seiten hat. Colm hingegen kam mir wie der Retter in der Not vor. Kurz vor knapp, bevor Millie auch zu einer reichen Göre werden konnte, hat er sie herausgezogen und ihr gezeigt, dass ein "normales" Leben schön sein kann und Geld nicht alles ist. Millies Mum hat nochmal alles auf die Spitze getrieben. Ich konnte verstehen wieso Millies Schwester den Kontakt abbrach, denn sie ist so Material fixiert, dass man nur den Kopf schütteln kann. Hauptsache die Tochter hat Geld und ist Sorgenfrei, aber was bringt einem das, wenn man nicht sich selbst ist? Aber das Millie das so hinnimmt, passt zu ihr. Sie scheint so unerfahren und naiv zu sein, dass sie jedem jede Ausrede abkauft, was nicht heißen soll, dass die Figur dämlich ist. Im Grunde genommen konnte ich Millie sowie Colm viel abgewinnen und verstehe auch beide Seiten.

Alles in Einem ist dieses Buch, ein Roman mit einer großen Bedeutung: Material ist nicht alles im Leben und es zählen sowieso immer nur die Momente, die man nicht bezahlen kann. Mit einer wunderschönen Schreibweise kommt man in weniger als 5 Stunden durch das Buch und erlebt ein kleine Geschichte über die schnellen Veränderungen im Leben.

{SuB} 5 Bücher, die unbedingt gelesen werden möchten

11. August 2016

Hallo meine Lieben,

momentan bin ich mit Bücher für eine Aktion so beschäftigt, dass ich kaum Zeit hab meine Wunschbücher zu lesen. Dafür kommt aber heute ein Beitrag in dem ich euch einen Teil meines spärlichen SuBs zeige.
Tatsächlich habe ich nur um die 15 Bücher im Regal, die ich noch nicht gelesen habe. Dann wären da noch an die 10 Bücher, die ich geschenkt bekommen habe, aber nicht lesen mag und bald auf Tauschticket landen werden.



Hier habe ich euch 5 Bücher zusammengestellt, die ich noch lesen mag und die mich besonders interessieren.

Als Erstes hätten wir hier den Klassiker Stolz und Vorurteil. Dieses schöne Exemplar zog vor ca. zwei Wochen bei mir ein. Ich hab lange nach einer schönen Ausgabe gesucht. Der ausschlaggebende Punkt für den Kauf war, dass das Buch öfters in anderen Romanen auftaucht und die darinspielenden Charaktere. Ich befürchte, dass das Buch eher schwierig zu lesen ist und ich nur mit einem verwirrten Gesicht da sitze. Ich würde mir aber wünschen, dass es mir gut gefällt und ich mit Begeisterung davon erzählen kann.


Der Zauber eines frühen Morgens ist ein historischer Liebesroman. Eigentlich gar nicht meins, aber der Klappentext konnte mich überzeugen. Wer mag keine Geschichten, in denen die Autorin per Zufall ihren Traummann kennen lernt? Mitten in einem Kriegsgebiet. Klingt schrecklich romantisch und ich hoffe, dass es das auch wird.


 Percy Jackson ist der Klassiker unter den Jugendbüchern. Ich schätze, dass jeder außer mir es gelesen hat. (ähnlich wie Harry Potter) Die Filme kenne ich und ich mag sie ziemlich gerne. Da ich auch ein kleines Mythologie-Junkie bin und die Legenden, Sagen und Geschichten immer wieder lesen kann, scheint es wohl ein super Buch für mich zu sein. Dazu erhoffe ich mir natürlich auch, dass es sich vom Film unterscheidet, obwohl ich jetzt nicht genau weiß, was der Unterschied zwischen dem normalen Roman und dem Buch zum Film ist, aber ich will ja eine spannende Geschichte haben.


Das vierte Buch, dass ich ausgewählt habe, ist von Kay Meyer und ich würde jetzt mal behaupten, dass Kay Meyer ziemlich bekannt ist. Bis jetzt habe ich aber leider noch kein Buch von ihm lesen dürfen. Dieses Buch ist auch ziemlich zerlesen und scheint auch öfters gelesen worden zu sein, zu mal es eine ältere Ausgabe ist, was für mich heißt, dass es wohl gut sein soll. Ich hab Ich erhoffe mir eine spannende fesselnde Geschichte - auch wenn es eigentlich nicht mein Genre ist.


In einem Buch-Paket einer Bekannten war dieses Buch dabei. Das Cover ist wunderschön und ich mag es unbedingt lesen, auch wenn der Klappentext mich nicht überzeugt hätte. Trotzdem erwarte ich ein volles Gefühlschaos, denn die Protagonisten verschwindet aus ihrer Familie und lässt alle zurück, um sich klar werden zu lassen, was sie wirklich will. Natürlich sind dann auch gefühlvolle Passagen zu erwarten.


Wie ihr seht fächern sich die Genres anscheinend langsam. Ich merke selber, dass ich in den letzten Monaten öfters Bücher aufgreife, die ich sonst nie gelesen hätte oder gekauft hätte. Da ich eine Bekannte habe, die mir öfters Bücher schenkt und dabei nicht auf das Genre achtet, versuche ich mich momentan auch an historischen Romanen oder Krimis - auch wenn nicht in diesem Post zu sehen.

Wollt ihr mehr solcher Posts sehen? Was sind eure 5 Bücher, die im SuB schmoren, aber endlich gelesen werden wollen?